Aktualisiert 22.04.2020 06:32

Virus in Luft feststellen

Schweizer Forscher haben einen Corona-Sensor entwickelt

Ein neues Gerät soll das Coronavirus in der Luft aufspüren. Damit könnten in Zukunft Pandemien frühzeitig erkannt werden.

von
Barbara Scherer
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Ein neues Gerät soll die Messung des Coronavirus in der Luft ermöglichen.

Ein neues Gerät soll die Messung des Coronavirus in der Luft ermöglichen.

KEYSTONE
Entwickelt wird der Sensor von der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Materialwissenschaften und Technologie Empa.

Entwickelt wird der Sensor von der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Materialwissenschaften und Technologie Empa.

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Der Sensor könnte in Zukunft an Orten mit vielen Menschen zum Einsatz kommen, wie in Flughäfen …

Der Sensor könnte in Zukunft an Orten mit vielen Menschen zum Einsatz kommen, wie in Flughäfen …

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Ein Gerät, das Viren in der Luft messen kann – daran arbeitet die Eidgenössische Forschungsanstalt für Materialwissenschaften und Technologie Empa. Dort arbeiten Forscher an einem Biosensor, der das Coronavirus in der Luft erkennen kann, wie der Bund berichtet.

Der Sensor könnte in Zukunft in Bahnhöfen, Flughäfen oder Spitäler zum Einsatz kommen. Der Sensor ist sehr empfindlich und erkennt Viruspartikel, die mit dem Sensor in Kontakt kommen.

Dabei kann das neue Gerät zwischen Viren klar unterscheiden. So haben die Forscher den Sensor Coronaviren sowie Sars-Viren, die 2003 eine Epidemie auslösten, ausgesetzt: Das Gerät erkannte den Unterschied, wie die Forscher mitteilen.

Doch für die Verbreitung des Coronavirus kommt der neue Sensor wohl zu spät. Denn das Gerät wird erst in einem Jahr zum Einsatz kommen. Bis dann wird die Corona-Pandemie vermutlich abgeflacht sein. Dafür kann der Sensor in Zukunft wohl andere Viren erkennen und damit künftige Pandemien erkennen und allenfalls stoppen.

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19 Kommentare
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Klarseher

29.04.2020, 08:47

April, April... So eine Viruserkennung wäre sicher etwas interessantes aber es gehört in die Mottenkiste der Sagen und Märchen. Wenn das möglich wäre hätte man es längst erfunden - gut ist es für die angebliche Firma die nun mit StarUp- Millionen überschüttet wird. Die nächsten Meldungen lauten: Ausser Spessen und VErlusten nichts gewesen.

🇨🇭SWISS MADE🇨🇭

27.04.2020, 17:15

Hoffentlich bald,bravo...🙂

R.Crusoe

26.04.2020, 19:17

Reformiert das Gesundheitswesen mit attraktiven Arbeitsplätzen und Löhnen, stellt Desinfektionsmittel, Masken und was das Gesundheitspersonal sonst noch braucht in ausreichender Menge in der Schweiz her. Entwicklungshilfe sollte in der Gesundheit und Umwelt stattfinden, dort wo es lichterloh brennt. Diese Überwachungsmethoden entbehren jeglicher gesetzlicher Grundlage. Nächsten Winter kommt dann das mutierte Virus Covid19 / 1 heraus.