Bis 6 Monate U-Haft: Schweizer G20-Randalierer weiter in Haft
Aktualisiert

Bis 6 Monate U-HaftSchweizer G20-Randalierer weiter in Haft

Seit knapp drei Wochen sitzt ein Schweizer in Hamburg in U-Haft – und dort wird er wohl noch länger bleiben. Dem Zürcher droht eine happige Gefängnisstrafe.

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Auch Schweizer sollen sich dem Schwarzen Block angeschlossen haben.

Auch Schweizer sollen sich dem Schwarzen Block angeschlossen haben.

Hamburger Polizei
Die wüsten Szenen aus der Vogelperspektive.

Die wüsten Szenen aus der Vogelperspektive.

Hamburger Polizei
Hier fliegt Feuerwerk in Richtung Polizei.

Hier fliegt Feuerwerk in Richtung Polizei.

Hamburger Polizei

Der 29-jährige Zürcher ist einer von 101 Personen, gegen die in Hamburg nach den gewalttätigen Ausschreitungen beim G20-Gipfel festgenommen wurden. Gegen alle Personen laufen die Ermittlungen, abgeschlossen ist noch keine, wie der «SonntagsBlick» berichtet.

Laut dem Bericht arbeitet die Staatsanwaltschaft auf Hochtouren, um die Randalierer vor Gericht zu bringen. Dem Zürcher Krawalltouristen werden schwere Gewaltdelikte vorgeworfen. Er soll Polizisten mit Glasflaschen angegriffen und einen Passanten niedergeschlagen haben.

Bis zehn Jahre Haft

«Die Ermittlungen gegen den Beschuldigten dauern derzeit noch an», wird die zuständige Staatsanwältin im Bericht zitiert. Ein Ende der Untersuchungshaft sei nicht absehbar. Der Schweizer könnte bis sechs Monate festgehalten werden. Unter Umständen kann die U-Haft sogar noch verlängert werden. Bei einer Verurteilung drohen dem 29-Jährigen bis zu zehn Jahren Haft.

Bei den Ausschreitungen am Rande des G20-Gipfels Anfang Juli in Hamburg gab es zahlreiche Sachbeschädigunge, Plünderungen und brennende Autos. Die Krawalle waren äusserst gewalttätig, es gab zahlreiche Verletzte und Schäden in Millionenhöhe.

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