Kein Vertrauen in Federer: Schweizer glauben nicht mehr an «King Roger»
Aktualisiert

Kein Vertrauen in FedererSchweizer glauben nicht mehr an «King Roger»

Roger Federer war jahrelang die unantastbare Weltnummer 1. Auch nach der Wachablösung 2008 glaubten viele, dass er sich zurückkämpfen würde. Doch jetzt hat sich die Meinung dramatisch geändert.

von
Reto Fehr

Roger Federer stand bei seinen bisherigen drei Turnierteilnahmen zweimal im Endspiel und einmal im Halbfinal. Trotz dieser eigentlich guten Bilanz haben die 20-Minuten-Online-User ihr Vertrauen in den besten Schweizer Tennisspieler aller Zeiten anscheinend verloren. Nur 22 Prozent glauben, dass der 27-Jährige in diesem Jahr wieder auf die Weltnummer-1-Position zurückkehren wird. (Stand: 25.3., 14.30 Uhr).

Zwei Grand-Slam-Titel Rückstand

Ein Grund dafür dürfte sein, dass Federer gegen seine aktuellen Hauptkonkurrenten Andy Murray und Rafael Nadal die letzten vier respektive fünf Partien allesamt verloren hat. In der Weltrangliste liegt der Schweizer momentan rund 4000 Punkte hinter Nadal, was dem Gegenwert von ungefähr zwei Grand-Slam-Turniersiegen entspricht.

Das deutliche Resultat überrascht vor allem, weil in der Vergangenheit die User auch während schwächeren Phasen immer überzeugt waren, dass Federer wieder auf den ATP-Thron steigen wird. So glaubten Anfang 2009 noch 55 Prozent, dass Federer das Jahr als Weltnummer 1 beendet, die weiteren Plätze erhielten damals höchstens 18 Prozent der Stimmen.

2008 war das Vertrauen noch überwältigend

Noch positiver waren die Schweizer im August 2008, als Federer seinen Thron für Rafael Nadal räumen musste. 70 Prozent der fast 10'000 Stimmenden glaubten an die Rückkehr von «King Roger» an die Weltranglistenspitze.

Federer hat schon in dieser und der nächsten Woche die Möglichkeit in Key Biscayne den Fans wieder Vertrauen zurückzugeben.

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