Schweizer Grossunternehmen schaffen über 1650 neue Jobs
Aktualisiert

Schweizer Grossunternehmen schaffen über 1650 neue Jobs

Die grossen Schweizer Konzerne schaffen 2006 Hunderte von Jobs. Die Arbeitslosenzahlen wird das aber wenig tangieren.

Laut einer Umfrage der «HandelsZeitung» haben die Schweizer Börsen-Schwergewichte volle Auftragsbücher und brauchen viel Personal. Roche sucht 350 neue Angestellte, Konkurrentin Novartis kann immerhin 300 Arbeitskräfte anheuern. Ypsomed plant im neuen Geschäftsjahr 250 neue Stellen ein, ABB brauche 50 bis 100 zusätzliche Mitarbeiter. Bei der Credit Suisse sind sogar 600 Stellen offen.

Insgesamt schaffen allein diese Konzerne zusammen mit Adecco, Holcim und Lindt & Sprüngli über 1650 Jobs. Auch 20 Minuten gehört zu den Job-Schaffern: Für das neue «20 Minutes» sind in der Westschweiz 45 neue Arbeitsplätze geschaffen worden.

All diese neuen Stellen haben aber auf die Arbeitslosenrate keinen grossen Einfluss. Gesucht werden vor allem Spezialisten und Kadermitarbeiter. Und wie Charles Bélaz gegenüber der «HandelsZeitung» ausführt, müssen viele Firmen im Ausland Personal rekrutieren, weil es in der Schweiz an Fachkräften im technischen Sektor und im Finanzbereich mangelt.

(mhb)

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