Aktualisiert 10.10.2005 13:48

Schweizer Helfer treffen in Isalambad ein

Die sieben Schweizer Experten, die ins vom Erdbeben betroffene Pakistan abgereist sind, sind am in Islamabad eingetroffen. Drei Schweizer sind bereits vor Ort.

Die Helfer wollen am Dienstag mit ihrer Arbeit beginnen.

«Wir sind erst vor einigen Stunden eingetroffen und hatten inzwischen eine Koordinationssitzung mit dem Kooperationsbüro der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) in Islamabad», sagt Marc Beutler. Der Experte des Roten Kreuzes ist Mitglied der Schweizer Helfergruppe.

Man habe noch keine Gelegenheit erhalten, die Schäden vor Ort zu besichtigen. Der Gruppe gehören ein Mediziner, ein Einsatzleiter sowie Wasser- und Bauspezialisten an.

Sie waren mit einem Flugzeug der Rega am Sonntag von Zürich Richtung Pakistan gestartet. Die drei anderen Experten waren schon am Sonntag in der Hauptstadt Islamabad eingetroffen.

Die Aufgabe der Schweizer ist es - zusammen mit der UNO - die internationale Hilfe zu koordinieren. In Islamabad haben sich zwei Dutzend Hilfsteams aus aller Welt angekündigt.

Am Samstag hatte ein Erdbeben mit einer Stärke von 7,6 auf der Richterskala Südasien erschüttert. Besonders betroffen ist die Region Kaschmir in Pakistan an der Grenze zu Indien. Auch in Afghanistan und sogar in Bangladesh war das Beben zu spüren.

Es war das grösste Erdbeben in Südasien seit 100 Jahren. Die Behörden rechnen mit bis zu 40 00 Toten. Am 26. Dezember 2004 hatte ein Seebeben mit einer Stärke von 9,3 die Region erschüttert. Beim dadurch ausgelösten Tsunami im Indischen Ozean kamen über 200 000 Menschen ums Leben.

(sda)

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