Aktualisiert 10.06.2009 10:00

HandballSchweizer in Serbien Aussenseiter

Für die Schweizer Handballer beginnt heute Abend (18.00 Uhr) in Serbien die entscheidende Phase der EM-Qualifikation.

Vier Runden vor Schluss liegen die Schweizer in der Gruppe 2 mit sieben Punkten aus sechs Partien im 3. Tabellenrang. Der Rückstand auf Leader Russland beträgt drei Punkte, jener auf die Serben zwei - die ersten beiden Teams qualifizieren sich für die EM-Endrunde 2010 in Österreich.

Die Ausgangslage vor dem heutigen Spiel in Serbien ist somit klar: Verlieren die Schweizer in Zajecar, haben sie die EM-Teilnahme so gut wie verpasst. Dennoch verspürt die Mannschaft keinerlei Druck, im Gegenteil. "In dieser Gruppe gibt es für uns keinen Druck", sagte Perkovac. "Realistisch gesehen sind Serbien und Russland besser als wir. Wir wollen jedoch einen so genannten Favoriten rauswerfen." In die gleiche Richtung äusserte sich Regisseur Andy Schmid: "Wenn alles normal läuft, wird uns Serbien bezwingen. Wir können absolut ohne Druck aufspielen, und das ist sicher ein Vorteil für uns."

Nati-Coach Perkovac dürften heute sämtliche Akteure zur Verfügung stehen; auch dem Einsatz des an Adduktorenproblemen leidenden Routiniers Iwan Ursic sollte nichts im Weg stehen.

Nach der Begegnung in Serbien bekommt es die SHV-Auswahl jeweils in Sursee mit Bosnien-Herzegowina (14. Juni) und Italien (17. Juni) zu tun, ehe sie am 21. Juni in Tschechow auf Russland trifft.

(si)

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