CSIO St. Gallen: Schweizer in St. Gallen enttäuschende Vierte
Aktualisiert

CSIO St. GallenSchweizer in St. Gallen enttäuschende Vierte

Die Schweizer Springreiter beenden den Nationenpreis am CSIO St. Gallen auf dem enttäuschenden vierten Platz. Sieger wird das drittklassige Team von Grossbritannien.

Die Schweizer Springreiter, die mit Pius Schwizer/Toulago, Paul Estermann/Castlefield Eclipse, Jane Richard Philips/Pablo und Steve Guerdat/Nino in Bestbesetzung antraten, ritten in der ersten Runde schwach und kassierten bereits zehn Punkte. Am Schluss standen sie mit 14 Punkten da und verpassten den anvisierten Podestrang um einen Stangenfehler. Grossbritannien, das mit Ausnahme von Guy Williams mit unbekannten Namen antrat, überraschte positiv und siegte im vierten Team-Event der Europa Division I mit total 3 Punkten vor Spanien mit 4 und Schweden mit 10 Punkten.

Im FEI-Nationscup führt bei Halbzeit Frankreich mit 245 Zählern vor dem punktgleichen Belgien und der Schweiz mit je 220 Zählern bei drei von vier zählenden Teilnahmen.

Steve Guerdat vor dem CSI Zürich

Die beste Schweizer Leistung zeigte Pius Schwizer mit seinem neunjährigen Toulago. Der Luzerner verschätzte sich im ersten Umgang nur an der Planke und blieb in der Reprise wie Jane Richard Philips mit Pablo ohne Abwurf. Die 32-jährige Amazone lieferte in der ersten Runde mit ihrem temperamentvollen Franzosen Pablo mit zwei Abwürfen das Streichergebnis. Olympiasieger Steve Guerdat überschritt mit seinem Olympia-Goldpferd Nino des Buissonnets in der ersten Passage knapp das enge Zeitlimit und scheiterte im zweiten Durchgang beim Einsprung in die überbaute Zweierkombination. Einen und zwei Abwürfe sammelte Paul Estermann mit Castlefield Eclipse.

St. Gallen. CSIO. Nationenpreis Europa Division I (2 Umgänge, Dotation: 200'000 Euro): 1. Grossbritannien (Daniel Neilson, Varo, 12 0, Spencer Roe, Wonder Why, 1 1, Robert Whitaker, Catwalk, 0 1, Guy Williams, Zaire, 0 9) 3 (1 2). 2. Spanien (Manuel Saro Fernandez, Darius, 1 1, Paola Amilibia, Prunella d'Ariel, 6 5, Eduardo Alvarez Aznar, Rico Revel, 1 1, Sergio Alvarez Moya, Zipper, 0 0) 4 (2 2). 3. Schweden (Douglas Lindelöw, Casello, 4 4, Emma manuelsson, Titan, 5 1, Niklas Jonsson, Caral, 10 0, Pedr Fredricson, Sibon, 0 0) 10 (9 1). 4. Schweiz (Pius Schwizer, Toulago, 4 0, Paul Estermann, Castlefield Eclipse, 5 8, Jane Richard Philips, Pablo de Virton, 8 0, Steve Guerdat, Nino des Buissonnets, 1 4) 14 (10 4). 5. Ukraine 16 (7 9). 6. Belgien 19 (6 13). 7. Frankreich 20 (16 4). 8. Holland 31 (21 10).

FEI Nations Cup. Zwischenstand (4/8): 1. Frankreich 245 Punkte (3 Teilnahmen). 2. Schweiz 220 (3, 1 Sieg). 3. Belgien 220 (3). – Je vier Nationenpreise zählen. Die sieben besten Teams qualifizieren sich für den Nationenpreis-Final im Oktober in Barcelona. (si)

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