Frankreich: Schweizer Jäger schiesst Esel statt Wild
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FrankreichSchweizer Jäger schiesst Esel statt Wild

Ein Schweizer war mit seinem Bruder im Departement Savoyen auf der Jagd und verletzte vier Esel tödlich. Der Bruder entschuldigte sich bei der Besitzerin.

von
tam
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Die Kadaver werden mit einem Traktor weggebracht. Die Gründe für die Tat bleiben im Dunkeln.

Die Kadaver werden mit einem Traktor weggebracht. Die Gründe für die Tat bleiben im Dunkeln.

YouTube / France Bleu
Fanfan, Ulule, Moustique und Mistral starben oder wurden eingeschläfert, nachdem sie von einem Jäger im Bereich der Beine mit mehreren Kugeln angeschossen worden waren.

Fanfan, Ulule, Moustique und Mistral starben oder wurden eingeschläfert, nachdem sie von einem Jäger im Bereich der Beine mit mehreren Kugeln angeschossen worden waren.

Facebook / Arpiane

Safran ist der einzige Esel, der überlebt hat. Fanfan, Ulule, Moustique und Mistral starben oder wurden eingeschläfert, nachdem sie von einem Jäger im Bereich der Beine mit mehreren Kugeln angeschossen worden waren, wie der Radiosender France Bleu Pays de Savoie berichtete.

Die Tat ereignete sich am Sonntag in der Gemeinde Arith im Departement Savoyen. Am Nachmittag hat ein Schweizer, der mit seinem Bruder bei der lokalen Jagdgesellschaft eine Erlaubnis gelöst hatte, auf einem Hof vier von fünf Eseln verletzt.

Die Besitzerin des noch jungen Unternehmens Arpi'ânes, das Esel vermietet, spricht auf Facebook von einem «Mord». Für sie ist nicht nur die Tat selbst, sondern auch das Verhalten des Schweizers nach seiner Tat verwerflich. «Man hat gesehen, dass es keine wilden Tiere sind, aber man ruft keinen Viehdoktor. Man versteckt sich und lässt die Tiere leiden, man haut ab und lässt die anderen das regeln», schreibt sie.

Der Bruder des Schützen habe sich bei der Besitzerin entschuldigt, ohne etwas über die Gründe der Tat zu sagen. Das Ziel der beiden Brüder sei gewesen, nach Hirschen, Rehen und Wildschweinen zu jagen.

«Bei dieser Tat handelt sich nicht um einen Jagdunfall», sagt der Direktor des Jagdverbandes Savoyen dem Radiosender. Das Verhalten sei unverständlich und schade dem Ansehen der Jagd.

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