Aktualisiert 07.11.2013 08:45

Raketenmann Rossy

Schweizer «Jetman» fliegt um Mount Fuji

Der Neuenburger Yves Rossy war wieder einmal ganz oben. Genauer gesagt um Japans heiligen Berg, dem Fuji. Mit seinem atemberaubenden Flug hat er nun auch Asien geknackt.

von
zve

Der selbst ernannte «Jetman» Yves Rossy hat wieder einmal beeindruckt. Erstmals flog er in Asien und hat den berühmten Fujisan in Japan als Kulisse ausgesucht. Rossy umrundete mit seiner 60-Kilo-Ausrüstung auf dem Rücken Japans höchsten und meistverehrten Berg neunmal innerhalb von einer Woche. Für jeden Flug brauchte der 54-Jährige zehn Minuten. Er liess sich aus einem Helikopter in 3657 Metern fallen und öffnete seinen Fallschirm nach dem Flug auf 790 Metern.

«Es ist ein fantastisches Privileg, wie ein kleiner Mosquito vor diesem grossen Berg herumzufliegen», sagte der Ex-Luftwaffenpilot. «Der Berg ist sehr eindrucksvoll. Er hat die perfekte Form, ein riesiger Berg und zudem ein grosser Vulkan. Seine Präsenz ist nicht nur auf dem Boden, sondern auch in der Luft spürbar.»

Mit 300 Sachen durch die Luft

Der gelernte Ingenieur sorgt immer wieder für Aufsehen dank dem Raketenkostüm, das er selbst entwickelt hat: ein Rucksack mit Flügeln aus Karbonfasern, die eine Spannweite von zwei Metern aufweisen, unterstützt von vier modifizierten Flugtriebwerken. In dieser Montur kann Rossy eine Geschwindigkeit von 300 km/h erreichen.

Rossy hat schon viel erreicht. Mit seinem düsenbetriebenen Flügelanzug überflog er schon den Grand Canyon, den Ärmelkanal und flog durch die brasilianische Metropole Rio. Sein nächstes Vorhaben ist es, seinen Schüler, «Jetman junior», auszubilden. Der 30-Jährige ist auch schon mit dem Flügelanzug geflogen und soll jetzt den Feinschliff kriegen, um mit «Jetman senior» gemeinsam zu fliegen.

Jetman in Japan - die Impressionen:

Newsbeitrag über Rossys ersten Flug im asiatischen Raum:

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.