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Beim TransferSchweizer Journalisten ausgeraubt

Lange Gesichter bei Schweizer Medienschaffenden: Während des Transfers von Johannesburg nach Port Elizabeth wurden mehrere Journalisten ihrer Arbeitsgeräte beraubt.

von
ast

Schon wieder wurden Schweizer Medienschaffende bestohlen. Nach Matthias Hüppi, dem Kleidung aus dem Chalet abhanden kam, schlugen Gepäckdiebe bei den Journalisten zu.

Es traf gleich mehrere Schweizer. Sie waren gemeinsam mit einem Charterflug nach Port Elizabeth unterwegs, wo die Schweizer Nati am Montag auf Chile trifft. Auf dem Flughafen von Johannesburg liess der Pilot per Lautsprecher mitteilen, dass sich der Abflug verzögere, da man noch auf das Gepäck warten müsse.

Das wurde wohl just während der Ansage von dreisten Dieben durchwühlt: Bei der Ankunft in Port Elizabeth merkten mehrere Medienschaffende, dass ihre Gepäckstücke durchsucht worden waren.

Die Langfinger schauten nicht nur, sie griffen auch zu: Ein Journalist vermisste sein Notebook. Einem anderen wurde ein Kamera-Objektiv gestohlen, berichtet Reto Fehr, Sportchef von 20 Minuten Online. Betroffen waren Journalisten von Tele Züri, der Basler Zeitung und des Tages-Anzeigers.

15 Gepäckstücke kamen gar nicht an. Antonio Gambardella, Reiseleiter bei Travel Club und Organisator des Charterflugs: «Die Gepäckstücke sind nicht angekommen. Wir hoffen, sie werden morgen nachgeliefert.» Ob sie je eintreffen? «Keine Ahnung», meint Reto Fehr. Man könne nur das beste hoffen. Tatsächlich haben die fehlenden Koffer und Rucksäcke am Sonntagmorgen ihr Ziel erreicht - scheinbar unversehen.

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