Schweizer Juden gehen auf Distanz
Aktualisiert

Schweizer Juden gehen auf Distanz

Der Schweizerische Israelitische Gemeindebund wertete den Vertrag mit dem Iran als «falsches Zeichen». SIG-Präsident Alfred Donath distanzierte sich jedoch von der Inseratenkampagne der ADL.

«Die Vorwürfe der Antidiffamierungs-Liga gehen sehr weit», sagte Donath gegenüber der SDA. Der SIG habe bei seiner Kritik am Gasgeschäft einen anderen Ton gewählt. Der Israelitische Gemeindebund schätze zudem nicht, dass sich eine ausländische Organisation in die Politik der Schweiz eingemischt habe.

Auch sein Vorgänger Rolf Bloch äusserte sich kritisch zur Kampagne. «Durch die Dramatisierung profiliert man sich. Ich würde schon sagen, dass das überrissen ist», sagte Bloch gegenüber Schweizer Radio DRS.

(sda)

Deine Meinung