26.07.2020 03:24

CoronaSchweizer Masken könnten das Virus zerstören

Eine Zuger Hygienetechnologie-Firma hat einen Mund- und Nasenschutz entwickelt, der das Virus nicht nur filtern, sondern gar unschädlich machen soll. Von der Empa ist die Maske aber noch nicht empfohlen.

von
Yasmin Rosner
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Diese Maske soll das Coronavirus zu 99.9 Prozent vernichten.

Diese Maske soll das Coronavirus zu 99.9 Prozent vernichten.

Livinguard
Einen solchen Schutz können wiederverwendbare, selbstgemachte Atemschutzmasken aus Stoff nicht bieten.

Einen solchen Schutz können wiederverwendbare, selbstgemachte Atemschutzmasken aus Stoff nicht bieten.

keystone-sda.ch
Seit Anfang Juli gilt eine Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr.

Seit Anfang Juli gilt eine Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr.

KEYSTONE

Darum gehts

  • Eine Schweizer Firma hat eine Maske entwickelt, die das Coronavirus vernichten soll.
  • Forscher der Freien Universität Berlin haben die Wirksamkeit bestätigt.
  • Die Empa hingegen ist noch vorsichtig mit einer Empfehlung.

Einen Impfstoff gegen das Coronavirus gibt es noch nicht. Eine Maske aber, die das Virus nicht nur filtert, sondern auch zerstört, gibt es laut Sanjeev Swamy, Gründer und Geschäftsführer von Livinguard, bereits. Wie der «SonntagsBlick» schreibt, hat die Zuger Hygienetechnologie-Firma eine solche entwickelt. Durch ein spezielles Verfahren werden Oberflächen mit einer starken positiven Ladung versehen. Wenn Bakterien oder Viren, die negativ geladen sind, damit in Berührung kommen, werden sie zerstört. Swamy verspricht: «Unsere Technologie vernichtet nachweislich über 99,9 Prozent der Coronaviren, die mit ihr in Berührung kommen.»

Und er vergleicht die Beschichtung mit Magneten: «Gelangen Viren in die Nähe unserer Maske, werden sie angezogen und es gibt eine Art Kurzschluss, bei dem das Virus zerstört wird und von der Maske abfällt.»

Forschende der Freien Universität Berlin haben die Wirksamkeit demnach getestet und auch bestätigt. Die Eidgenössische Materialprüfungsanstalt (Empa) hat gemäss der Zeitung noch keine Empfehlung abgegeben, da man noch die analytischen Methoden erarbeite, um die Wirksamkeit solcher Beschichtungen untersuchen zu können. Doch es würden bereits viele Produkte in der Schweiz verkauft, die im Ausland geprüft und zertifiziert wurden.

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36 Kommentare
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Dirk ZW

27.07.2020, 19:17

Und was für Nebenwirkungen bestehen (Metalldämpfe, Anwendbarkeit usw. ...)? Ansonsten eine interessante Idee- jeder Risikopatient kann sich dann mit solch einer Maske schützen und für die übrigen wird die Maskenpflicht komplett aufgehoben- solche Masken müssten dann gleichermassen für den Eigen-und Fremschutz nutzbar sein .

Namenick

27.07.2020, 16:46

Das Virus ist etwa 0,16 mikrometer klein Die masken poren 0,3 mikrometer bei durchschnittlichen masken Viel Spaß beim Maskenball

J.G

27.07.2020, 15:41

Positiv geladene Masken die die negativ geladenen Viren und Bakterien töten...bah humbug sag ich dazu. Da will ich die Zertifizierung eines Medizinischen Instituts sehen...oder eine Bestätigung durch ein Labor wie das in Spiez... Solche Versprechen gehören happig bestraft, falls sie sich als Lügen oder Übertreibungen herausstellen.