21.11.2017 18:02

KaufkraftSchweizer müssen fürs iPhone vier Tage arbeiten

Das neue iPhone 8 ist teuer. Doch der internationale Vergleich zeigt: Die Schweizer haben nichts zu jammern.

von
dob
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Apples Gadgets sind begehrt. So auch das neue iPhone 8. Doch die Geräte sind teuer. Je nach Land müssen Apple-Fans unterschiedlich lange arbeiten, bis sie sich eines leisten können.

Apples Gadgets sind begehrt. So auch das neue iPhone 8. Doch die Geräte sind teuer. Je nach Land müssen Apple-Fans unterschiedlich lange arbeiten, bis sie sich eines leisten können.

epa/Peter Foley
In Singapur kostet das iPhone 8 umgerechnet 832 Franken. Dafür müssen die Einwohner im Schnitt sechs Tage lang arbeiten, wie das Vergleichsportal Verivox schreibt.

In Singapur kostet das iPhone 8 umgerechnet 832 Franken. Dafür müssen die Einwohner im Schnitt sechs Tage lang arbeiten, wie das Vergleichsportal Verivox schreibt.

AP/Wong Maye-e
In Australien kostet das Smartphone gleich viel. Auch Australier müssen dafür sechs Tage schuften.

In Australien kostet das Smartphone gleich viel. Auch Australier müssen dafür sechs Tage schuften.

AP/Mark Baker

Als Apple seine jüngste Generation iPhones vorstellte, stöhnten die Schweizer über die Preise. Das neue iPhone 8 kostet 839 Franken.

Dabei dürfen sich Schweizer Apple-Fans nicht beklagen: Sie müssen nämlich im Schnitt nur knapp vier Tage arbeiten, bis sie sich das Gerät leisten können – so wenig wie in kaum einem anderen Land. Damit liegt die Schweiz im internationalen Vergleich an dritter Stelle, wie das Vergleichsportal Verivox zusammen mit Handytarife.de ausgerechnet hat.

Mehr als 22 Monate arbeiten für ein iPhone

Am wenigsten arbeiten müssen die Bewohner in Monaco. Sie haben das Geld fürs iPhone 8 schon nach zwei Tagen beisammen. Einige Tage mehr arbeiten müssen hingegen unsere Nachbarn: Während es in Deutschland und Österreich jeweils knapp acht Tage sind, arbeiten die Franzosen gut neun Tage und die Italiener sogar mehr als elf Tage für das Gadget.

Damit stehen die Länder aber immer noch gut da. In einigen Ländern kann sich die Bevölkerung das neue iPhone fast gar nicht leisten. So etwa im afrikanischen Land Niger, wo die durchschnittliche Arbeitszeit über zwei Jahre beträgt. In Madagaskar und Peru sind es über 22 Monate.

Hohe Preisdifferenzen

Für den Vergleich hat Verivox die Kaufkraft von 92 Ländern dem jeweiligen Verkaufspreis des iPhone 8 gegenübergestellt. Die Preise unterscheiden sich von Land zu Land sehr deutlich.

So zahlen die Amerikaner 689 Franken, die Kroaten bereits 1174 Franken. Das ist fast das Doppelte. Die Schweiz liegt mit 839 Franken immerhin im unteren Drittel.

Apple verzichtet auf angepasste Preise

Laut Verivox lasse sich ein grosser Teil dieser Differenzen mit unterschiedlichen Steuern und Importzöllen erklären. Apple selbst könnte allerdings mit tieferen Preisen dagegenhalten. Doch das Unternehmen verzichte darauf, in Ländern mit geringer Kaufkraft günstigere Preise anzubieten, so das Vergleichsportal. Dort gelange allerdings ein anderes Sortiment in die Läden.

In welchem Land die Bewohner am wenigsten für das iPhone 8 arbeiten müssen, sehen Sie in der Bildergalerie oben.

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