Nach Spanien-Sieg: Schweizer Nati: Jetzt ist alles möglich
Aktualisiert

Nach Spanien-SiegSchweizer Nati: Jetzt ist alles möglich

Mit dem Sensations-Sieg gegen Spanien haben sich die Eidgenossen an der WM in eine hervorragende Ausgangslage gespielt. Nun winkt sogar der Gruppensieg.

von
Herbie Egli

Als Underdog ins Spiel gestartet – als Sensationssieger den Platz verlassen. Die Schweizer Fussballnati hat mit dem 1:0-Erfolg gegen Spanien Fussballgeschichte geschrieben. Zum ersten Mal im 19. Duell bezwangen die Eidgenossen die Iberer und dies nicht unverdient. Nun müssen die Schweizer aber bestätigen, dass dieser Startsieg nicht nur ein kleiner Funke war, sondern der Beginn eines hoffentlich grossen Feuerwerks.

Am nächsten Montag trifft die Schweiz im zweiten Gruppenspiel auf Chile. Die Südamerikaner gelten als unbequemer und aggressiver Gegner. Bei Gelson Fernandes überwog in erster Linie natürlich die Freude über den Spanien-Sieg, der Sieg-Torschütze schaute aber auch vorwärts: «Wir müssen mit den Füssen auf dem Boden bleiben. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir noch zwei Spiele haben. Gegen Chile wird es sehr schwer, denn jetzt wissen sie, wie wir spielen.»

Hitzfeld warnt vor nächstem Gegner

Mit einem Sieg gegen Chile hätten die Schweizer den Gruppensieg fast auf sicher. Spanien muss dagegen nach der Startniederlage mächtig Gas geben, dass sie als Europameister nicht schon in der Vorrunde straucheln. Natitrainer Ottmar Hitzfeld sieht den nächsten Gegner aber fast noch als härteren Brocken als die Spanier. «Es wird schwierig gegen Chile. Wir müssen ähnlich spielen wie gegen Spanien.»

Schweizer Fans in Durban

Der Schweizer Natitrainer wird sicher wieder akribische Vorarbeit leisten, um seine Spieler auf das zweite WM-Gruppenspiel einzustimmen. Bisher hat dies ausser der schon fast vergessenen Luxemburg-Niederlage bei Ernstkämpfen immer funktioniert. Und wie man in Afrika Weltmeister wird, haben die U17-Fussballer letztes Jahr vorgemacht. Auch wenn es noch etwas früh ist, aber schafft dies Hitzfeld und sein Team auch, gehört dem Trainer in der Schweiz ein Denkmal gesetzt.

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