Schweizer Nati: Nur drei öffentliche Trainings?
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Schweizer Nati: Nur drei öffentliche Trainings?

Die Trainings des Schweizer Nationalteams auf der Sportanlage Chrummen in Freienbach waren in den letzten Jahren meistens ein Publikumsrenner. Während der EM-Endrunde werden wohl aber nur etwa drei Trainingseinheiten öffentlich sein.

Wann immer sich die Mannschaft von Köbi Kuhn in der Ausserschwyz auf Ernstkämpfe vorbereitete, war die Tribüne in den letzten Jahren meist gut besetzt. Für die Vorbereitung der Euro 2008 wird sich die SFV-Auswahl ab dem 2. Juni wieder in der Region am linken oberen Zürichsee-Ufer aufhalten. Doch ein EM-Camp kennt andere Sicherheits- Massstäbe als ein normales Vorbereitungslager auf ein Test- oder Ausscheidungsspiel.

Strenge Regeln der UEFA

Um den Schutz der Spieler zu gewähren, hat die UEFA strenge Regeln erlassen. In Freienbach wird zwar eine Tribüne für 4000 Zuschauer errichtet, direkter Kontakt mit den Stars dürfte aber schwierig sein. Rund um das Spielfeld wird gemäss der «Linth-Zeitung» ein Zaun und rund um das gesamte Gelände ein zwei Meter hoher Sichtschutz aufgestellt. Dazu wird das Gelände auf Wunsch der UEFA rund um die Uhr von Sicherheitsleuten bewacht.

Wohl maximal drei öffentliche Trainings

Will eine Mannschaft ein öffentlich zugängliches Training durchführen, liegt die Verantwortung in Sachen Sicherheit und Kosten beim entsprechenden Verband. Während der EM-Vorrunde ist wohl mit maximal drei öffentlichen Trainingseinheiten der Schweizer Mannschaft zu rechnen; der Rest wird hinter geschlossenen Türen abgehalten.

Das traditionelle Hotel in Feusisberg, in dem Köbi Kuhns Kicker residieren werden, wird vom zweiten bis bestenfalls 26. Juni ebenfalls exklusiv vom SFV-Tross genützt. Andere Gäste sind während dieser Zeit weder anwesend noch erwünscht. (si)

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