Schweizer Promis an ihren Grenzen – sie kochen für den guten Zweck

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Menü für 48 LeuteSchweizer Promis an ihren Grenzen – sie kochen für den guten Zweck

Im Rahmen des Kochevents unter Leitung von Sternekoch Pascal Schmutz standen Stress, Stefanie Heinzmann, Loco Escrito und Ilira gemeinsam am Herd. Für 48 Gäste zauberten die Musikstars leckere Gerichte.  

von
Katja Fässler

Schweizer Musikerinnen und Musiker geben am Herd ihr Bestes. Doch gelingen die Kreationen?

20 Minuten / Luca La Rocca

Darum gehts

  • Sternekoch Pascal Schmutz (38) brachte Stress (45), Stefanie Heinzmann (33), Loco Escrito (32) und Ilira (28) für einen guten Zweck zusammen an den Herd.

  • Die Musikerinnen und Musiker bereiteten jeweils ein Gericht für ein Fünf-Gang-Menü zu. 

  • Der Erlös des Abends ging an von Armut betroffene Menschen. 

«Klingt super, dürfen wir das dann auch essen?», fragt Latin-Musiker Loco Escrito während des Briefings von Sternekoch Pascal Schmutz. Das speziell für den Galaabend im Zürcher Lokal «Nüni» kreierte Fünf-Gang-Menü konnte sich sehen lassen. «Wallis Wonderland» hiess das Gericht von Stefanie Heinzmann – eine Käseessenz mit fluffigem Brotknödel und Trüffel. Danach gab es Rindscarpaccio-Pattys von Rapper Stress mit Crispy-Beef an Coca-Cola-Chilimarinade. Ja wirklich – mit Coca-Cola. Der nächste Gang wurde von Loco Escrito zubereitet – Kingfish auf Kochbanane-Curry mit Mais. Und zu guter Letzt stand Iliras Köfte und Tarator, Kebab auf der Speisekarte.  

Alle Gerichte hatten einen Bezug zur Herkunft der Musikerinnen und Musiker. «Obwohl jetzt Curry nicht so klassisch kolumbianisch ist», so Loco Escrito, der in Medellin geboren wurde, mit einem Augenzwinkern. Die Promis wussten vor dem Event, an dem 48 Gäste teilnahmen, nicht, welche Menüs sie kochen werden. «Sie stellen sich alle ganz gut an, ich bin überrascht, wie konzentriert Stress und Loco am Arbeiten sind», so Mentor Pascal Schmutz, während die Promis ihre Zutaten schnippelten.

«Ich mache Pasta im Teekocher»

Aufgeregter war dagegen Ilira Gashi: «Albanische Frauen sind eigentlich sehr gute Köchinnen. Ich gehöre aber leider nicht zu denen», so die Schweiz-Albanerin. «Ich bestelle mein Essen normalerweise beim Lieferdienst, mache Pasta im Teekocher oder schiebe mir eine Tiefkühlpizza in den Ofen.» 

Auch Stefanie Heinzmann spürte den Zeitdruck in der Küche: «Ich bin einfach zu langsam, weil ich alles mit so viel Hingabe mache», meint die Walliserin beim Zubereiten des Amuse Bouche: salzige Spitzbuben mit Rosmarin-Parmesan-Tomate. Der Erlös aus dem Ticketverkauf des Abends kam der Caritas zugute, welche sich für hilfsbedürftige Menschen einsetzt. Mit ihrer Teilnahme wollten die Stars auf hungernde Menschen – die es auch in der Schweiz gibt – aufmerksam machen. 

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