Aktualisiert 12.02.2015 14:46

Faszination Grossanlass

Schweizer reisen tausende Kilometer an die WM

Fans Rico und Heinz sind begeisterte Ski-Fans. Deshalb haben sie auch den weiten Weg nach Beaver Creek aufgenommen.

von
Adrian Hunziker, Beaver Creek
Heinz (links) und Rico sind grosse Skifans und unterstützen die Swiss-Ski-Athleten so lautstark, wie es geht.

Heinz (links) und Rico sind grosse Skifans und unterstützen die Swiss-Ski-Athleten so lautstark, wie es geht.

Die Ski-WM in Beaver Creek ist dank den Medaillen von Patrick Küng, Beat Feuz und Lara Gut schon jetzt ein Erfolg. Doch nicht nur die Athleten tragen die Farben der Schweiz erfolgreich in den USA, auch die eidgenössischen Fans sorgen für viel Stimmung. Mit Kuhglocken, Fahnen und viel Geschrei treiben sie die Swiss-Ski-Athleten an. Zwei, die die mehrere tausend Kilometer lange Reise auf sich genommen haben, sind Heinz Krebs (53) aus Wabern und Rico Mühleis (52) aus Belp. Sie sind Freunde seit über 30 Jahren und fahren öfter gemeinsam an grosse Events. Sie waren auch an den Olympischen Spielen in Vancouver.

Rico und Heinz fiebern mit den Fahrerinnen und Fahrern mit, gehen aber nebenbei auch selber auf die Pisten. «Die Herausforderung eines Wettkampfes, aber auch die Fairness unter den Sportlern finde ich extrem beeindruckend», erklärt Heinz die Faszination von so einem Grossanlass. «Wir sind für die technischen Disziplinen hierhergekommen, haben Feuz aber leider verpasst», sagt Rico. Die Berner konnten beim Erfolg des Emmentalers aus privaten Gründen nicht dabei sein.

Beeindruckende Leistungen bei jedem Wetter

Nun freuen sie sich aber auf Lara Gut, Dominique Gisin, Carlo Janka oder Daniel Yule. «Die Balance, die Beweglichkeit, die die Fahrer an den Tag legen, faszinieren mich. Ich finde das hervorragend, was die in den technischen Disziplinen leisten, und das bei ganz unterschiedlichen Bedingungen», kommt Rico ins Schwärmen.

Für Heinz ist Bernhard Russi eine der grössten Figuren, die der Schweizer Skisport je erlebt hat. Was der Ex-Weltmeister noch bei Rennen sehe, welche Details er erkenne und was für ein Wissen er bei jeder Übertragung an den Tag lege, das beeindrucke ihn stark. Doch wichtiger als den besten bei ihrem Job zusehen, ist den beiden Berner immer noch, den Sport selber auszuüben. Und ab ging's auf die Piste.

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