Schweizer Ski-Talent erleidet im Gletschertraining einen Kreuzbandriss
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Semyel BissigSchweizer Ski-Talent erleidet im Gletschertraining einen Kreuzbandriss

Der Nidwaldner Semyel Bissig wird wegen dieser schweren Verletzung wohl an den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking nicht an den Start gehen können.

von
Adrian Hunziker
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Semyel Bissig erlitt im Gletschertraining einen Kreuzbandriss im linken Knie. 

Semyel Bissig erlitt im Gletschertraining einen Kreuzbandriss im linken Knie.

Sven Thomann/Blick/freshfocus
Der Nidwaldner wird monatelang ausfallen. 

Der Nidwaldner wird monatelang ausfallen.

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Auf Instagram schreibt er: «Ich werde mein Bestes für eine schnelle Wiedergenesung geben.»

Auf Instagram schreibt er: «Ich werde mein Bestes für eine schnelle Wiedergenesung geben.»

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Darum gehts

  • Semyel Bissig riss sich im Training das Kreuzband im linken Knie.

  • Das Talent fällt mit dieser Verletzung monatelang aus.

  • Der 23-jährige Nidwaldner wird die Olympischen Spiele in Peking wohl verpassen.

Das Schweizer Ski-Talent Semyel Bissig trug am Mittwochvormittag im Training eine schwere Knieverletzung davon. Der Swiss-Sli-Athlet aus dem B-Kader riss sich am linken Knie das vordere Kreuzband und verletzte zudem den inneren Meniskus. Dies geschah beim Riesenslalom-Training auf dem Gletscher in Saas Fee.

Der 23-Jährige hat die ersten Untersuchungen in der Klinik Hirslanden in Zürich hinter sich und «wird sich nun ein paar Tage Zeit nehmen, um sich über den weiteren Verlauf Gedanken zu machen», teilt der Verband mit. Auf Instagram schrieb er: «Die letzten Kurven für eine Weile. Ich werde mein Bestes für eine schnelle Wiedergenesung geben.»

Bis Bissig wieder auf Ski stehen darf, werden Monate vergehen. Ein Start an den Olympischen Winterspielen im Februar 2022 in Peking ist mit grösster Wahrscheinlichkeit vom Tisch. Der Nidwaldner gab sein Weltcupdebut im November 2017 im finnischen Levi. Ende November 2020 holte er sich im Parallelriesenslalom von Zürs seine ersten Weltcup-Punkte, als er Fünfter wurde. Vier weitere Punkte-Resultate fuhr er bis Saisonende noch heraus – inklusive eines erneuten fünften Ranges im Team-Parallelriesenslalom am Saisonfinal in Lenzerheide.

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