Balanceakt auf Eis: Schweizer Soldaten entzücken mit viralem Clip
Aktualisiert

Balanceakt auf EisSchweizer Soldaten entzücken mit viralem Clip

Das Netz ist begeistert von einer Gruppe Schweizer Soldaten. Die vier beweisen Balancegefühl, während sie einen vereisten Weg hinunterrutschen.

von
ann

Dieses Video begeistert die Reddit-Community.

Ein Video von vier Schweizer Soldaten, die einen eisigen Weg hinunterrutschen, wurde am Samstag auf Reddit gepostet und seither schon fast drei Millionen Mal angeschaut.

In den Kommentaren zeigen sich die Betrachter begeistert von der Coolness des Quartetts. «Ich weiss, wie schlecht das Gleichgewicht einer Durchschnittsperson ist und schätze dies», schreibt etwa einer. Ein anderer findet: «Perfekt ausgeübt! Verblüffend! Beängstigend!» Viele erinnert der Clip an Shooter-Games mit Verzögerungen, sogenannten Lags. Andere bezeichnen die Soldaten als Spielcharaktere, reden von Hoover-Schuhen oder bezeichnen die Fortbewegungsart als künftige Transportmethode.

«Stolz, Mitglied der besten Armee der Welt zu sein»

Einer stellt gar die Forderung auf, diese Szene in den nächsten «James Bond»-Film einzubauen. Auch Schweizer melden sich zu Wort und schreiben: «Die Schweizer Armee auf der Höhe.»

Andere schwärmen von der Winter-RS und zeigen sich bei solchen Bildern «stolz, Mitglied der besten Armee der Welt zu sein». Viele sind besonders vom dritten oder vierten Mann begeistert. Deren Haltung sei besonders cool, so die Voten in den Kommentaren.

Die Armee verbietet Veröffentlichung ohne Erlaubnis

Es gibt aber auch kritische Bemerkungen. Diese drehen sich alle um die Frage, ob es nicht gefährlich sei, mit einem Gewehr in der Hand auf Eis zu rutschen. «Was, wenn einer ausrutscht und sich ein Schuss löst», fragt etwa einer.

Bei der Armee hatte man noch keine Kenntnis vom Video. Grundsätzlich gelte aber ein Veröffentlichungsverbot von jeglichen Aufnahmen in Uniform. «Ausser der Kommandant hat das Foto oder Video gesehen und die Veröffentlichung erlaubt», sagt Armeesprecher Daniel Reist. Die Armee gehe aber nur gegen solche Videos und Fotos vor, die Vandalenakte zeigten oder sexistisch, demütigend oder in einer anderen Form strafrechtlich relevant seien.

Wer auf dem Video zu sehen ist und wo und wann es gemacht wurde, konnte 20 Minuten bis jetzt noch nicht herausfinden. Wir hoffen, die Leser helfen bei der Aufklärung.

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