Aktualisiert 29.12.2016 12:11

«Sexy Selfies»Schweizer Soldatinnen erobern britische Presse

Auf Instagram posten junge Schweizer Soldatinnen Selfies in Uniform. Das findet auch bei der britischen Boulevardpresse Anklang.

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«Wütende Schweizer Generäle verlangen, dass heisse neue Rektutinnen aufhören, sexy Selfies in Uniform zu posten», schreibt die Sun. Das stimmt so allerdings nicht.

«Wütende Schweizer Generäle verlangen, dass heisse neue Rektutinnen aufhören, sexy Selfies in Uniform zu posten», schreibt die Sun. Das stimmt so allerdings nicht.

Auch die «Daily Mail» greift die Geschichte auf, mit der gleichen falschen Behautung, dass es ein neues Selfie-Verbot gebe.

Auch die «Daily Mail» greift die Geschichte auf, mit der gleichen falschen Behautung, dass es ein neues Selfie-Verbot gebe.

Beim Mirror sind die Armeechefs« frustriert».

Beim Mirror sind die Armeechefs« frustriert».

Ob im Bett, bei der Schiessübung oder mit den Kollegen in der Pause: Junge Schweizerinnen in der Armee schiessen fleissig Selfies in Uniform und posten diese auf Instagram unter dem Hashtag #schweizerarmee. Auf die Berichterstattung von 20 Minuten zu dem Thema ist auch die britische Boulevardpresse aufmerksam geworden. Alle grossen Blätter, von der «Sun» über die «Daily Mail» bis hin zum «Mirror», berichten über die Selfies der jungen Soldatinnen.

Dabei schmücken sie die Geschichte etwas aus und berichten von wütenden und frustrierten Armeechefs, die aufgrund der Posts nun ein «Sexy-Selfie-Verbot» verhängt hätten. So titelt etwa die «Sun»: «Wütende Schweizer Generäle verlangen, dass heisse neue Rekrutinnen aufhören, sexy Selfies in Uniform zu posten.»

Dem ist aber nicht so: Junge Soldatinnen posten auch weiterhin fleissig Selfies aus dem Dienst oder beim Bier nach der Entlassung in die Weihnachtsferien. Obwohl dies strenggenommen verboten wäre, lassen sie die Vorgesetzten gewähren – zumindest, solange kein grober Unfug veröffentlicht wird.

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