Aktualisiert 25.06.2009 12:00

Fernsehpräsenz für BreitensportSchweizer Sportfernsehen startet am 1. Juli

Das Schweizer Sportfernsehen SSF startet am kommenden Mittwochmittag mit seinem Vollprogramm. Schwerpunkte bilden Livesendungen und Magazine, die den Schweizer Sport in seiner ganzen Breite abbilden sollen und damit auch dem Rand- und Breitensport Fernsehpräsenz ermöglichen.

Für das Schweizer Sportfernsehen SSF hat das Bundesamt für Kommunikation erstmals in der Schweiz eine Aufschaltverpflichtung gemäss dem neuen Radio- und Fernsehgesetz erlassen, wie Peter Weigelt, Präsident des Verwaltungsrates USP TV AG Schweizer Sportfernsehen SSF am Donnerstag sagte. Der neue Sportkanal wird auf dem bisherigen Sendeplatz des Deutschen Sportfernsehens DSF im Cablecom-Netz ausgestrahlt. Zusätzlich ist das Programm auch auf weiteren analogen und digitalen Kabelnetzen sowie über BluewinTV und als Livestream über www.internetTV.ch empfangbar.

Zuvor bereits bei StarTV

In den vergangenen anderthalb Jahren hat das Schweizer Sportfernsehen SSF auf dem Kanal von StarTV bereits über 250 Sportsendungen realisiert. Bei Nettoreichweiten bis gegen 200 000 und einer Verweildauer von bis zu 35 Minuten wurden Marktanteile von bis zu 2,5 Prozent erreicht. Dies habe sich auch positiv auf die Zusammenarbeit mit den Werbe- und Sponsoringpartnern ausgewirkt, engagierten sich doch bis heute bereits über 100 Unternehmen im Sportfernsehen. Auch der Zusammenarbeitsvertrag mit der SRG SSR idee suisse sei ein Ausfluss des überzeugenden Tatbeweises des SSF in den vergangenen 18 Monaten, sagte Pascal Jenny, Delegierter des SSF-Verwaltungsrates.

Rand- und Breitensport ein «Schaufenster» bieten

Das SSF hat zum Ziel, dem schweizerischen Rand- und Breitensport ein elektronisches «Schaufenster» zur Verfügung zu stellen. Der Schwerpunkt des Programms liegt dabei auf Live-Produktionen von Wettkämpfen, Meisterschaftsspielen und Sportevents, die regelmässig ausgestrahlt werden. Magazine, Reportagen, Zusammenfassungen und Hintergrundsendungen bilden einen zweiten Schwerpunkt.

In den ersten Sendemonaten sind unter anderem Live-Sendungen aus folgenden Sportarten und Ligen programmiert: Fussball Challenge League, Frauenfussball-Nationalteam, Beach Volleyball, Volleyball Nationalliga A, Handball Nationalliga A, Wasserball National Liga A, Climbing Schweizer Meisterschaft, Ironman Zürich, Faustball National Liga A und anderes mehr. Nach dem Start am kommenden Mittwoch will SSF zu einem eigentlichen Steigerungslauf ansetzen, um das Programmangebot rasch weiter auszubauen. Ziel sei es, bis zum Beginn der Meisterschaften der grossen Hallensportarten im Herbst 2009 den Vollausbau erreicht zu haben. (dapd)

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