Überschwemmungen: Schweizer Touristen auf Koh Samui blockiert
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ÜberschwemmungenSchweizer Touristen auf Koh Samui blockiert

Wegen starker Regenfälle steht das Wasser auf der Ferieninsel Koh Samui zum Teil meterhoch. Tausende Feriengäste sind eingeschlossen.

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Die schlimmsten Überschwemmungen seit Jahrzehnten treffen in Thailand immer mehr Touristen: Die Ferieninseln Koh Samui und Koh Phangan wurden zu Katastrophengebieten erklärt. Das Wasser steht dort teilweise meterhoch, wie ein Leser-Reporter von 20 Minuten Online berichtet. Laut «Bangkok Post» ist am Nachmittag der Strom auf ganz Samui ausgefallen. Wegen des Tropensturms wurden die Fährverbindungen gestoppt, der Flughafen Koh Samui bleibt bis mindestens Dienstagabend Lokalzeit geschlossen. «Wir beobachten die Situation laufend, derzeit sind von uns 20 Gäste blockiert», sagt Kuoni-Sprecher Peter Brun zu 20 Minuten.

Südthailand versinkt in den Fluten

Noch heftiger hat es die Stadt Hat Yai im tiefen Süden Thailands getroffen: Rund 80 Prozent der über 150 000 Einwohner haben ihre Häuser verloren. «Das Wasser steht zum Teil bis zu vier Meter hoch», sagt ein Sprecher des Katastrophenschutzes. Zahlreiche Touristen steckten fest. «Niemand hat gedacht, dass das Unwetter so schlimm wird», erklärt der Bürgermeister von Hat Yai, Prai Pattano.

In dem an Thailand grenzenden Norden von Malaysia mussten rund 12 000 Menschen wegen der Überschwemmungen ihre Häuser verlassen. Im Bundesstaat Perlis wurden wegen der heftigen Unwetter elf Schulen geschlossen und zahlreiche öffentliche Gebäude, darunter ein Spital, überschwemmt, wie die amtliche Nachrichtenagentur Bernama berichtete.

In der Region im Norden des Landes bemühten sich die Menschen darum, ihr Hab und Gut vor dem Hochwasser in Sicherheit zu bringen.

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