Aktualisiert 05.04.2007 14:34

Schweizer trinken immer weniger Wein

Die Schweizerinnen und Schweizer hatten erneut weniger Lust auf Wein. Sowohl beim inländischen, wie auch beim ausländischen Wein verzeichnete das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) letztes Jahr einen Rückgang.

Im letzten Jahr wurden in der Schweiz 2,702 Millionen Hektoliter Wein konsumiert. Das sind 66.885 Hektoliter weniger als ein Jahr zuvor. Beim inländischen Wein beträgt der Rückgang vier Prozent, beim ausländischen 1,6 Prozent. Unter Berücksichtigung der Lager beim Handel und der Selbsteinkellerer ging nach einer Zunahme im Vorjahr der Konsum von Schweizer Weinen auf 1,021 Millionen Hektoliter zurück. Davon sind 509.275 Hektoliter Weisswein, 512.187 Hektoliter Rotwein.

Die Ernte war 2006 mit 1,011 Millionen Hektolitern erneut niedrig. 47 Prozent der Ernte fallen dabei auf Weiss-, 53 Prozent auf Rotweine. Mit 4.490 Hektaren bleibt in der Schweiz der Blauburgunder die verbreitetste Rebsorte. Auf dem zweiten Platz folgt der Chasselas mit 4.265 Hektaren. Bei den Neuanpflanzungen bleiben Gamaret, Merlot und Garanoir die beliebtesten Sorten.

(dapd)

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