Aktualisiert 26.09.2016 12:45

SüdafrikaSchweizer verschwindet bei Hochzeit und stirbt

Während einer Hochzeit ist ein 76-jähriger Schweizer spurlos verschwunden. Auch Suchhunde konnten ihn erst nicht finden. Nun ist klar: Der Mann ist tot.

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vro/qll
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Der 76-jährige Nick W. wurde seit letztem Samstagnachmittag vermisst. Nun ist er tot.

Der 76-jährige Nick W. wurde seit letztem Samstagnachmittag vermisst. Nun ist er tot.

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Er war mit seiner Frau an einer Hochzeit im botanischen Garten in Nelspruit in der südafrikanischen Provinz Mpumalanga.

Er war mit seiner Frau an einer Hochzeit im botanischen Garten in Nelspruit in der südafrikanischen Provinz Mpumalanga.

Wikipedia/Karen Wiebe

Ein Schweizer Ehepaar ist für eine Hochzeit in die südafrikanische Provinz Mpumalanga gereist. Das Paar lebte in Kapstadt. Die Feier fand vor rund einer Woche im Lowveld Botanical Garden statt, wie der «Lowvelder» berichtet. Während des Fests verschwand der 76-jährige Nick W.* Eine Suchaktion blieb erfolglos. Nun ist klar: Der Schweizer ist tot. Man fand seine Leiche diesen Samstagabend am Ufer des Crocodile River. Dies berichtet «Le Matin». Die genauen Umstände müssen jetzt noch geklärt werden.

Der Mann wurde letztmals bei den öffentlichen WC-Anlagen gesehen, wo für die Hochzeit ein Zelt errichtet worden war. Laut seiner Frau wollte er aus dem Mietauto des Paares eine Jacke holen, kehrte aber nicht mehr zurück. Schliesslich wurden die Behörden über das Verschwinden des Mannes informiert. Sie organisierten eine Suchaktion. Doch als man auch spätabends noch keine Spur von W. gefunden hatte, wurde die Suche auf den nächsten Tag verschoben.

Am Montag wurde der Garten durchkämmt

Letzten Sonntag wurde dann schliesslich auch ein Helikopter eingesetzt. Von oben konnte W. auch nicht lokalisiert werden. «Selbst wenn er unter einem Baum sitzt oder liegt, wäre es wegen der dichten Vegetation unmöglich, ihn zu sehen», sagte ein Rettungshelfer zum Portal.

Eine Reporterin war vor Ort:

Auch Suchhunde fanden keine Spur von W. Sie waren mehrere Stunden lang im Gebiet unterwegs. Letzen Montag durchkämmte man deshalb gezielt den botanischen Garten. Dafür wurden die Suchtrupps um zusätzliche Einsatzkräfte und Suchhunde aufgestockt. Auch Polizeitaucher und Fingerabdruck-Experten waren vor Ort.

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