Aktualisiert 06.03.2005 23:11

Schweizer von Banditen angeschossen

Banditen haben im westafrikanischen Staat Guinea ein Schweizer und
ein deutsches Paar überfallen.

Dabei wurden die beiden Männer angeschossen und schwer verletzt, wie am Wochenende aus Diplomatenkreisen verlautete. Sie wurden in der malischen Hauptstadt Bamako ins Spital eingeliefert.

Der Überfall ereignete sich rund 35 Kilometer von der Grenze zu Mali entfernt. Dem Quartett gelang es trotz der Verletzungen, ins Nachbarland zu gelangen. Einer der Männer sei von einer Kugel in den Bauch getroffen worden und schwebe in Lebensgefahr, zitierte Swissinfo einen Arzt in Bamako. Ob es sich bei diesem Opfer um den Schweizer handelt, wurde aber nicht bekannt gegeben.

Das Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) bestätigte den Vorfall: «Unsere Vertretung vor Ort steht in Kontakt mit dem verletzten Schweizer», sagte eine Sprecherin.

(bbr)

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