Fake-Postkarten: Schweizer wegen Islam-Flyer verurteilt
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Fake-PostkartenSchweizer wegen Islam-Flyer verurteilt

Der Mann, der Fake-Postkarten im Namen des Islamischen Zentralrats verteilt hat, ist verurteilt worden. Strafbar war aber nicht der Text der Karten.

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tst
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Diese Postkarte wurde im August 2017 ab Bewohner der Gemeinde Lachen verteilt. In einem Bild des Seeufers der Gemeinde wurden Minarette und Burkaträgerinnen eingefügt.

Diese Postkarte wurde im August 2017 ab Bewohner der Gemeinde Lachen verteilt. In einem Bild des Seeufers der Gemeinde wurden Minarette und Burkaträgerinnen eingefügt.

Leser-Reporter
«Höflich weisen wir darauf hin, dass wir nun bald in der Überzahl sind, auch bei Ihnen in dem wunderbaren Dörfchen Lachen!», steht geschrieben. Vermeintlicher Absender ist der Islamische Zentralrat Lachen.

«Höflich weisen wir darauf hin, dass wir nun bald in der Überzahl sind, auch bei Ihnen in dem wunderbaren Dörfchen Lachen!», steht geschrieben. Vermeintlicher Absender ist der Islamische Zentralrat Lachen.

Leser-Reporter/Klaus kalms
Auch in der Gemeinde Schwyz und in Eschenbach im Kanton St. Gallen sind die Postkarten aufgetaucht. «Wir freuen uns auf eine gemeinsame Zukunft, denn unter dem Islam kommt der Friede auch endlich nach Lachen! Wir möchten darum bitten, dass sich die Frauen wenn möglich doch verschleiern würden, nicht nur um Allahs Willen, sondern um ein friedliches Zusammenleben zu ermöglichen!», heisst es darauf.

Auch in der Gemeinde Schwyz und in Eschenbach im Kanton St. Gallen sind die Postkarten aufgetaucht. «Wir freuen uns auf eine gemeinsame Zukunft, denn unter dem Islam kommt der Friede auch endlich nach Lachen! Wir möchten darum bitten, dass sich die Frauen wenn möglich doch verschleiern würden, nicht nur um Allahs Willen, sondern um ein friedliches Zusammenleben zu ermöglichen!», heisst es darauf.

Leser-Reporter

«Wir freuen uns auf eine gemeinsame Zukunft, denn unter dem Islam kommt der Friede auch endlich nach Lachen! Wir möchten darum bitten, dass sich die Frauen wenn möglich doch verschleiern würden», stand auf den Postkarten, die im August 2017 an Bewohner der Schwyzer Gemeinde Lachen verschickt wurden.

Auch in den Gemeinden Schwyz, Herrliberg ZH und Eschenbach SG wurden die Flyer in Postkartenform verteilt. Die Untersuchungen von Staatsanwaltschaft und Polizei haben als Urheber einen im Kanton Schwyz wohnhaften Schweizer ermittelt.

Verstösse gegen Wappenschutz- und Waffengesetz

Der Mann hatte den Kartentext verfasst und die Flyer in der Gemeinde Lachen auch selber verteilt, wie die Staatsanwaltschaft Innerschwyz am Montag mitteilte. Da auf dem Flyer die offiziellen Wappen der jeweiligen Gemeinden aufgedruckt waren, verstiess der Mann gegen das Wappenschutzgesetz. Zudem hat die Polizei bei ihm illegale Waffen sichergestellt.

Die Staatsanwaltschaft Innerschwyz hat gegen den Mann deshalb wegen Verstösse gegen das Wappenschutz- und das Waffengesetz einen Strafbefehl erlassen und ihn zu einer bedingten Geldstrafe und einer Busse verurteilt.

Texte überschritten keine Grenzen

Das Strafverfahren wegen Rassendiskriminierung und Störung der Glaubens- und Kultusfreiheit musste eingestellt werden. Die Texte waren so formuliert, dass sie strafrechtlich keine Grenzen überschritten, heisst es in der Mitteilung der Staatsanwaltschaft. Sie enthielten beispielsweise keine expliziten Beschimpfungen, Verspottungen oder Hassaufrufe, heisst es. Der Strafbefehl ist rechtskräftig.

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