Schweizer weiter konsumfreudig
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Schweizer weiter konsumfreudig

Das Konsumklima in der Schweiz hellt sich weiter auf. Im ersten Quartal 2004 legten die Detailhandelsumsätze im Vergleich zum Vorjahr nominal um 3,5 Prozent zu.

Im März 2004 betrug das Plus im Vergleich zum Vorjahresmonat 4,4 Prozent.

Wie das Bundesamt für Statistik am Donnerstag mitteilte, entwickelten sich die Umsatzentwicklung bei den drei Hauptgruppen in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres unterschiedlich.

Der Bereich «Nahrungsmittel, Getränke, Tabak und Raucherwaren» erzielte eine Steigerung von 3,2 Prozent, «Übrige Gruppen» legten um 4,7 Prozent zu, während in der Warengruppe «Bekleidung, Schuhe» eine Umsatzeinbusse von 2,3 Prozent resultierte. Real legten die kumulierten Umsätze im gesamten Detailhandel um 4,1 Prozent zu, diesbezüglich lagen alle drei Hauptgruppen im Plus.

Fast alle Branchen im Plus

Das gesamthaft gute Resultat im ersten Quartal widerspiegle sich auch in der Entwicklung der Umsätze im Detailhandel nach Wirtschaftszweigen, heisst es.

Mit Ausnahme der Reparatur von Gebrauchsgütern (-29,1 Prozent) registrierten alle übrigen Branchen ein Umsatzplus; Spitzenreiter der Fachhandel mit pharmazeutischen und kosmetischen Artikeln, dessen Umsatzsteigerung sich auf 16,1 Prozent belief.

Untermauert werde das starke Quartalsergebnis durch die durchwegs positiven Umsatzwerte in allen Betriebsgrössen; dabei zeigten die mittleren Unternehmen (15 bis 45 Vollzeitstellen) mit einer Steigerung von 4,7 Prozent das stärkste Wachstum, gefolgt von den kleineren Geschäften (weniger als 15 Vollzeitstellen) und den Grossunternehmen (mehr als 45 Vollzeitstellen) mit einem Plus von 4,1 Prozent bzw. 2,8 Prozent.

Im März legten die wertmässigen Detailhandelsumsätze im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4,4 Prozent zu. Im Februar 2004 hatten die nominalen Umsätze einen Anstieg um 3,1 Prozent, im März 2003 einen Rückgang von 4,3 Prozent verzeichnet.

Mehr Food, weniger Schuhe

Während die nominalen Umsätze im März bei «Nahrungsmittel, Getränke, Tabak und Raucherwaren» ein Plus von 2,6 Prozent vermeldete, registrierte die Gruppe «Bekleidung, Schuhe» einen Rückgang von 4 Prozent. Eine Umsatzsteigerung resultierte auch im Total der «Übrigen Gruppen», deren Zuwachs 6,8 Prozent betrug.

Dank des weiterhin erfreulichen Konsumklimas verzeichnete eine Reihe von Warengruppen ein hohes Umsatzwachstum. Dies gilt besonders für dauerhafte Konsumgüter wie «Persönliche Ausstattung» (&17,5 Prozent) und «Motorfahrzeuge» (&11,9 Prozent). (sda)

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