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Energy ChallengeSchweizer wissen nicht, woher die Energie kommt

Paid Post - Schweizer Konsumenten sind besorgt über den Klimawandel. Das zeigt das 8. Kundenbarometer erneuerbare Energien der Universität St. Gallen.

von
CP

Die Studie der Universität St. Gallen zum Thema erneuerbare Energien basiert auf einer reprasentativen Umfrage in der deutsch- und franzosischsprachigen Schweiz und wird jedes Jahr erhoben. Erstmals wurde die Studie diese Jahr in Kooperation mit EnergieSchweiz realisiert. Die Ergebnisse von 2018 zeigen, dass 68 Prozent der Befragten ein Verbot der umweltschadlichsten Dieselfahrzeuge in Stadten befurworten und 57 Prozent das Fliegen für zu billig halten. Gleichzeitig wachst das Interesse an neuen Energietechnologien und damit verbundenen Finanzierungslosungen.

Zum ersten Mal sind mehr Hausbesitzer daran interessiert, in Solarmodule mit Batteriespeicher (64 Prozent) zu investieren als in Solarmodule ohne Speicher (36 Prozent). Fur 37 Prozent derjenigen, die in den nachsten funf Jahren ein Auto kaufen mochten, ware ein Elektroauto die erste oder zweite Wahl. Demgegenüber geben 87 Prozent einen Mangel an Ladestationen als Hauptgrund dafür an, kein Elektroauto zu kaufen. Die Halfte von ihnen unterschätzt jedoch die Anzahl der in der Schweiz vorhandenen Ladestationen deutlich.

Generell lässt das energiebezogene Wissen zu wunschen ubrig. Nur 7 Prozent der Befragten wissen, dass drei Viertel des Schweizer Energiebedarfs (Warme, Strom, Treibstoffe) durch Importe gedeckt werden. Die Mehrheit unterschätzt die Auslandabhangigkeit der Schweiz deutlich.

Kundenbarometer erneuerbare Energien

Seit 2011 untersucht das Kundenbarometer erneuerbare Energien jährlich die Präferenzen der Schweizer Bevölkerung in Energiefragen. Es zeigt, was Schweizerinnen und Schweizer über erneuerbare Energien denken und wie sie diese nutzen. Die wissenschaftliche Leitung der Studie liegt beim Lehrstuhl für Management Erneuerbarer Energien der Universität St. Gallen.

Mehr zum 8. Kundenbarometer erneuerbare Energien lesen Sie hier.

Weitere Informationen zum Thema: Energieschweiz.ch

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