Schweizer wollen wegen Corona Pandemie aufs Land
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WohntraumSchweizer wollen wegen Pandemie aufs Land ziehen

Die Corona-Pandemie hat die Wohnbedürfnisse der Schweizerinnen und Schweizer verändert. Immer mehr wollen aufs Land ziehen. Auch hat der Wunsch nach Balkon und Garten stark zugenommen.

von
Barbara Scherer
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Die Pandemie treibt die Schweizerinnen und Schweizer aufs Land.

Die Pandemie treibt die Schweizerinnen und Schweizer aufs Land.

Getty Images/Westend61
Denn in der Pandemie wünschen sich die Menschen mehr Platz.

Denn in der Pandemie wünschen sich die Menschen mehr Platz.

Getty Images/Maskot
Zudem ist die Nähe zum Arbeitsplatz nicht mehr so wichtig.

Zudem ist die Nähe zum Arbeitsplatz nicht mehr so wichtig.

20min/Marco Zangger

Darum gehts

  • Fast die Hälfte der Schweizerinnen und Schweizer will aufs Land ziehen.

  • Denn in der Pandemie wünschen sich die Menschen mehr Platz.

  • Auch Balkone und Gärten sind ein entscheidendes Kriterium bei der Wahl einer Wohnimmobilie geworden.

Das Zuhause hat in der Corona-Krise an Bedeutung gewonnen. So wünscht sich inzwischen mehr als die Hälfte der Schweizerinnen und Schweizer ein Einfamilienhaus. Besonders gefragt sind Häuser in ländlicher Umgebung, wie die Wohntraumstudie von Moneypark, Helvetia und Alacasa.ch zeigt.

Seit Corona will fast jeder Zweite ein Häuschen auf dem Land kaufen: «Aufgrund der Pandemie wünschen sich die Menschen mehr Platz», erklärt eine Sprecherin von Moneypark. Zudem habe die unmittelbare Nähe von Wohn-und Arbeitsort an Bedeutung verloren.

Der Wunsch nach Balkon, Terrasse oder Garten hat in der Krise ebenfalls zugenommen. So gaben 53 Prozent der Befragten an, dass Aussenräume ein entscheidendes Kriterium bei der Wahl einer Wohnimmobilie sind. Das sind 20 Prozent mehr als noch 2020. «In der Pandemie ist man viel zuhause – darum wird privater Aussenraum wichtiger», heisst es vonseiten Moneyparks.

Auch zusätzlicher Wohnraum ist gefragt: Jeder Dritte wünscht sich ein Zimmer mehr fürs Homeoffice. Um das perfekte Eigenheim zu finden, braucht die Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer etwas mehr als ein Jahr. Ein Drittel der Suchenden braucht sogar mehr als drei Jahre. Hauptgrund, sich gegen ein Haus zu entscheiden, sind dabei die Finanzen.

Wer am meisten zahlt, bekommt das Haus nicht immer

Knapp die Hälfte der Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer, die in den nächsten drei Jahren eine Immobilie verkaufen möchten, legen besonderen Wert auf die Seriosität der Käuferschaft. Nur 43 Prozent verkaufen ihr Haus automatisch den Meistbietenden. In jedem vierten Fall spielen nämlich persönliche Sympathien eine wichtige Rolle. Jeder Fünfte verkauft Immobilien auch eher an Familienmitglieder.

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