Cueva El Tancon - Schweizerin (33) in Meeresgrotte auf Teneriffa von Welle getötet
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Cueva El TanconSchweizerin (33) in Meeresgrotte auf Teneriffa von Welle getötet

Eine Tessinerin ist im Meer vor Teneriffa beim Baden tödlich verunglückt. Eine grosse Welle überraschte die Frau in einer Grotte. Auch ein Italiener (27) kam ums Leben.

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Die Cueva del Tancon ist ein Magnet für waghalsige Schwimmerinnen und Schwimmer.

Die Cueva del Tancon ist ein Magnet für waghalsige Schwimmerinnen und Schwimmer.

Youtube/CiaoTenerife
Sie fasziniert auch wegen ihres kristallklaren Wassers.

Sie fasziniert auch wegen ihres kristallklaren Wassers.

Google Maps/Efren
Der Eingang zur Höhle.

Der Eingang zur Höhle.

Google Maps/Irene Ris

Darum gehts

  • Eine 33 Jahre alte Frau ist auf Teneriffa beim Baden ums Leben gekommen.

  • Die Tessinerin war mit anderen Schwimmern in einer beliebte Meeresgrotte, als die Gruppe von einer grossen Welle überrascht wurde.

  • Die Cueva del Tancon ist für ihre Gefährlichkeit bekannt.

Die Tessinerin war mit anderen Feriengästen in die malerische Cueva del Tancon geschwommen, eine Meereshöhle im vulkanischen Gestein gleich bei der Stadt Los Gigantes auf Teneriffa. Dort wurden sie offenbar von einer heftigen Welle erfasst, die die Schwimmenden gegen die scharfzackigen Felsen warf. Die Frau wurde nach einer Wiederbelebung mit schweren Kopfverletzungen ins Spital gebracht, wo sie später verstarb. Auch ein 27 Jahre alter Italiener, der vor Ort lebte, wurde beim Zwischenfall tödlich verletzt. Seine Leiche wurde später von Polizeitauchern geborgen. Zwei weitere Personen überlebten den Vorfall mit Verletzungen.

Laut tio.ch war die Frau aus dem Tessin erst vor wenigen Tagen für Ferien auf der Kanareninsel eingetroffen. Ihre Familie sei unterwegs auf die Insel.

Die Cueva del Tancon ist mit ihrem kristallklaren Wasser ein beliebtes Ausflugsziel, birgt aber grosse Gefahren. Eigentlich ist der Zugang verboten. Wie die Zeitung «El Diario» berichtet, hat die Meereshöhle schon mehrere Menschenleben gefordert. Erst im September 2020 war dort ein 43-jähriger Mann ums Leben gekommen. Anfangs März wurde ein 19-Jähriger dort verletzt. Ein lokaler Guide beschreibt den Ort als «ebenso wunderschön wie gefährlich.» Die Stelle sei nur für gute Schwimmerinnen und Schwimmer geeignet, bei Flut rate er dringend davon ab, sich dort zu vergnügen.

Trauerst du oder trauert jemand, den du kennst?

Hier findest du Hilfe:

Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143

Seelsorge.net, Angebot der reformierten und katholischen Kirchen

Muslimische Seelsorge, Tel. 043 205 21 29

Lifewith.ch, für betroffene Geschwister

Verein Regenbogen Schweiz, Hilfe für trauernde Familien

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Pro Senectute, Beratung älterer Menschen in schwierigen Lebenssituationen

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(trx)

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