Tennis: Schweizerinnen starten in Frankreich
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TennisSchweizerinnen starten in Frankreich

Auf das Schweizer Fedcup-Team wartet in der Startrunde 2014 eine schwierige Aufgabe. Gegner in der Weltgruppe II ist am 8./9. Februar auswärts Frankreich.

von
fbu

Die Französinnen stellen eine ausgeglichene Equipe. Angeführt wurde sie dieses Jahr von Marion Bartoli (WTA 7), die nach neunjähriger Absenz ins Team zurückkehrte. Neben der 28-jährigen Wimbledon-Siegerin ist vor allem das junge Element vertreten. Mit Alizé Cornet (23 Jahre, WTA 32), Kristina Mladenovic (20, WTA 39) und Teenager Caroline Garcia (WTA 81) stehen drei weitere Spielerinnen in den Top 100.

Stefanie Vögele, die klar solideste Schweizerin der letzten Jahre, sieht die Auslosung positiv: «Das wird natürlich schwer, aber ich bin nicht unglücklich über dieses Los.» Die Aargauerin ist vor allem froh, dass es kurz nach dem Australian Open keine lange Auslandreise gibt. Auch Fedcup-Delegationschef Erik Keller findet Frankreich als Gegner «gar nicht so schlecht. Das wird sicher eine spannende Geschichte.»

Mit Frankreich verbindet die Schweiz im Fedcup tatsächlich schöne Erinnerungen. Zwar verlor man die erste Partie 1964 klar 0:3, doch 1998 feierten Martina Hingis, Patty Schnyder und Co. in Sitten ein wahres Tennisfest. Bei strahlendem Sonnenschein wurden die Titelverteidiger um den heutigen Captain Amélie Mauresmo, damals noch als Spielerin, und den charismatischen Teamchef Yannick Noah regelrecht vom Sandplatz auf dem Parkplatz des Fussballstadions Tourbillon gefegt. Belohnung dafür war der bisher einzige Finaleinzug. (fbu/si)

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