Von D- zu B-Cup: Schweizerinnen wollen Kendall Jenners Brüste
Publiziert

Von D- zu B-CupSchweizerinnen wollen Kendall Jenners Brüste

Riesengrosse Brüste à la Pamela Anderson sind nicht mehr gefragt. Stattdessen wünschen sich Frauen eine kleinere Oberweite im Stil von Kendall Jenner oder Taylor Swift.

von
Lorena Sauter
1 / 7
Kendall Jenner ist das Vorbild vieler Schweizerinnen.

Kendall Jenner ist das Vorbild vieler Schweizerinnen.

epa/Jason Szenes
Zumindest, was ihre Brüste anbelangt. Die Nachfrage nach einer kleineren Oberweite steigt hierzulande nämlich.

Zumindest, was ihre Brüste anbelangt. Die Nachfrage nach einer kleineren Oberweite steigt hierzulande nämlich.

WENN/Wp#jrak
Oder in Grossbuchstaben ausgedrückt: Der B-Cup ist aktuell hoch im Kurs.

Oder in Grossbuchstaben ausgedrückt: Der B-Cup ist aktuell hoch im Kurs.

WENN/Mpm/zoj

Pamela Anderson war das Sexsymbol der Neunzigerjahre, ihre massive Oberweite katapultierte sie in jeden feuchten Teenager-Bubentraum. Logisch, wollten Normalo-Frauen auch so aussehen wie sie. Wie sagt man aber so schön: Das war einmal. Heutzutage dienen weniger üppige Frauen wie Model Kendall Jenner oder Sängerin Taylor Swift als Vorbild in Sachen Brust-Ideal.

Diese Trendwende thematisiert ein englischer Schönheitschirurg in der englischen «Daily Mail». Doch nicht nur im Vereinigten Königreich stehen die Ladys auf Mini-Boobs, auch Dr. Jens Otte von der Schönheitsklinik Drs Otte & Otte in Zürich bestätigt 20 Minuten: «Die Damen bevorzugen ‹normale› Brüste für ein gutes Gesamterscheinungsbild. Heisst: Jedes Körperteil muss harmonisch zu den anderen passen.» Meist würden sich die Frauen aktuell die Körbchengrösse B wünschen. Maximal C, sagt Dr. Otte und ergänzt: «Den Wunsch nach den Grössen D oder grösser habe ich seit Jahren nicht mehr gehört.»

«Ich will nicht aussehen wie Pamela»

Dr. Kish vom Aesthetic Center in Zürich stimmt der Nachfrage nach kleineren Kurven zu. Allerdings hält er fest, dass dies in seiner Praxis kein neuer Trend sei. «Während der letzten zehn bis 15 Jahre hat sich das schon stark verändert.» Die Schweizerinnen seien von Grund auf konservativer und würden nicht wollen, dass ihre Brustoperation auffalle, sagt er.

Wie stark der Einfluss von Celebs auf Privatpersonen in England ist, zeigt eine von der «Daily Mail» veröffentlichte Tabelle von Steven Taylor, Marketingleiter der kosmetischen Chirurgie-Gruppe Transform. Während 2006 noch Pamela Anderson als Vorbild galt und die Körbchengrösse F am häufigsten gefragt war, passten sich die Wünsche der Normalo-Frauen im Laufe der Jahre der Oberweite der aktuell gefeierten prominenten Damen an.

2014 etwa lagen Nicole Scherzinger und somit der D-Cup hoch im Kurs, 2015 und 2016 folgten Taylor Swift und Kendall Jenner beziehungsweise die Körbchengrösse C. Und auch Dr. Kish in Zürich plaudert aus: «Häufig höre ich in der Praxis: ‹Ich will nicht aussehen wie Pamela.›»

Deine Meinung