Vom US-Justizministerium: Russisch-schweizerische Doppelbürger wegen Umgehung von Sanktionen angeklagt

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Vom US-JustizministeriumRussisch-schweizerische Doppelbürger wegen Umgehung von Sanktionen angeklagt

Er und ein anderer sollen dem russischen Oligarchen Viktor Vekselberg dabei geholfen haben, seine 90-Millionen-Jacht vor Sanktionen zu schützen. 

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Die zwei Männer sollen dem russischen Geschäftsmann Viktor Vekselberg bei der Verschleierung der Geschäfte betreffend seiner Megajacht geholfen haben. (Archivbild) 

Die zwei Männer sollen dem russischen Geschäftsmann Viktor Vekselberg bei der Verschleierung der Geschäfte betreffend seiner Megajacht geholfen haben. (Archivbild) 

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Die Jacht von Viktor Vekselberg wurde im April 2022 beschlagnahmt. (Archivbild) 

Die Jacht von Viktor Vekselberg wurde im April 2022 beschlagnahmt. (Archivbild) 

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Vekselberg und Putin stehen sich nahe. (Archivbild) 

Vekselberg und Putin stehen sich nahe. (Archivbild) 

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Darum gehts

  • Der russisch-schweizerische Doppelbürger Vladislav Osipov soll zusammen mit dem Briten Richard Masters dem russischen Oligarchen Viktor Vekselberg geholfen haben, Sanktionen zu umgehen. 

  • Dies betrifft die Megajacht Tango von Vekselberg. 

  • Beide Angeklagten sollen es den Jacht-Mitarbeitern ermöglicht haben, weiterhin mit zahlreichen US-Unternehmen Geschäfte zu machen.

Das US-Justizministerium hat den russisch-schweizerischen Doppelbürger Vladislav Osipov sowie den Briten Richard Masters, wegen Umgehung von Sanktionen und Geldwäsche im Zusammenhang mit dem Betrieb der 78 Meter langen Luxusjacht Tango angeklagt. 

Das 90 Millionen teure Schiff gehört Viktor Vekselberg und wurde im April 2022 in Spanien beschlagnahmt. Die beiden Männer sollen Mittelmänner benutzt haben, um die Nutzung der Jacht zu verbergen. Masters wurde am Freitag aufgrund eines US-Auslieferungsersuchens in Spanien verhaftet, während Osipov auf freiem Fuss ist, so das Justizministerium.

Weiterhin Geschäfte mit US-Unternehmen abgewickelt


Vekselberg, der Chef des Konglomerats Renova Group und ein enger Verbündeter des russischen Präsidenten Wladimir Putin, soll seit mehreren Jahren mit Sanktionen belegt sein. Diese verbieten es US-Unternehmen generell, Geschäfte mit einem sanktionierten Unternehmen zu machen.

Masters, der eine Jachtmanagementfirma in Palma de Mallorca besitzt, soll den Namen der Jacht im Auftrag von Vekselberg Fanta umbenannt haben, um Sanktionen zu umgehen und die Jacht weiterhin zu nutzen. Beide Angeklagten sollen es den Jacht-Mitarbeitern ermöglicht haben, weiterhin mit zahlreichen US-Unternehmen Geschäfte zu machen, wobei sie verschiedene Umgehungsmöglichkeiten nutzten, um die Sanktionen zu umgehen, z. B. Zahlungen in anderen Währungen und über Dritte. 

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(AFP/sys)

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