Aktualisiert

SustenpassSchwer verunfallter Rekrut aus Koma erwacht

Dem jungen Mann, der beim tödlichen Militärunfall am Sustenpass verletzt wurde, geht es besser.

von
fss

Bei einem Unfall mit einem Militärfahrzeug kam am Mittwoch ein Rekrut ums Leben. (Quelle: Leser-Reporter)

Am Mittwoch, 7. August, verunglückten zwei Rekruten der RS-Richtstrahl mit ihrem Fahrzeug bei einer Übung auf dem Sustenpass. Sie stürzten mit ihrem Mercedes G300 100 Meter in die Tiefe. Dabei kam einer der Rekruten ums Leben. Der andere wurde schwer verletzt.

Wie der «Klotener Anzeiger» schreibt, ist der schwer verletzte Rekrut nun aus dem Koma erwacht. Dies bestätigte VBS-Sprecher Daniel Reist gegenüber dem Blatt.

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Bilder von 20 Minuten zeigen den Ort des Unfalls auf dem Sustenplatz.

Bilder von 20 Minuten zeigen den Ort des Unfalls auf dem Sustenplatz.

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Ein Geländewagen der Armee stürzte in die Tiefe.

Ein Geländewagen der Armee stürzte in die Tiefe.

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Dabei kam ein Rekrut ums Leben. Ein weitere wurde schwer verletzt.

Dabei kam ein Rekrut ums Leben. Ein weitere wurde schwer verletzt.

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In Kloten stationiert

Nach Angaben von Reist ist in Kloten, wo die Richtstrahl-Pioniere stationiert sind, keine militärische Abschiedszeremonie zu Ehren des tödlich verunglückten Mannes geplant.

Die beiden Rekruten gehörten zur Richtstrahlschule 62, die ihre Basis in Kloten ZH hat. Diese bildet laut Armee-Internetseite Soldaten und Kaderleute für die «militärische Swisscom» aus, wie das VBS schreibt. Gemeint ist, dass die in dieser Schule ausgebildeten Soldaten sichere und redundante Verbindungen für Armee und Landesregierung aufbauen können.

Innerhalb der Richtstrahlschule 62 gibt es sogenannte Pionierfahrer. Zu solchen wurden die beiden verunfallten Rekruten ausgebildet.

(fss/sda)

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