Aktualisiert

Schweres Seebeben vor Indonesien

Die Molukken-Inseln im Osten Indonesiens sind am Dienstag von einem Erdbeben erschüttert worden. Eine anfängliche Warnung der Behörden, das Beben könne auch einen Tsunami auslösen, wurde später aufgehoben.

Auch die ursprünglich angegebene Stärke von 6,4 korrigierten die Behörden später auf 5,4 herunter. Das Epizentrum lag südwestlich der Insel Tual in der Bandasee in 33 Kilometern Tiefe. Nach Angaben des Geologischen Instituts der USA hatte das Beben um 15.38 Uhr MESZ eine Stärke von 5,1.

Am 26. Dezember 2004 hatte ein schweres Seebeben im Indischen Ozean einen Tsunami ausgelöst, der bis zu 230 000 Menschen an den Küsten Indonesiens, Thailands, Indiens, Sri Lankas und den Malediven in den Tod riss. Indonesien liegt in einer geologisch aktiven Region, in der es immer wieder Erdbeben gibt.

Im März 2005 kamen fast 1000 Menschen in Sumatra bei einem Beben ums Leben. Ein Seebeben der Stärke 7,7 hatte im Juli 2006 einen Tsunami ausgelöst, durch den mindestens 341 Menschen getötet wurden. (sda)

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