Staad SG: Schwertransport steckt auf Bahnübergang fest

Aktualisiert

Staad SGSchwertransport steckt auf Bahnübergang fest

In Staad SG hat ein Schwertransporter den Bahnübergang der Thalerstrasse komplett blockiert. Die Räumung dauerte mehrere Stunden.

von
mch

Nichts geht mehr: Der Schwertransporter auf dem Bahnübergang in Staad. (Video: Tamedia/Leserreporter)

Am Montagabend ist in Staad ein 43 Meter langer Sattelzug beim Bahnübergang steckengeblieben. Das Fahrzeug, das einen Bahnwagen geladen hat, konnte mit einem Kran aus der misslichen Lage befreit werden. Der begleitete Ausnahmetransport war kurz nach 22 Uhr auf dem Weg von Altenrhein zum Zollamt Au. In Staad blieb der Sattelzug auf der Rampe beim Bahnübergang stecken. Die schwere Ladekombination konnte weder vorwärts noch rückwärts fahren, wie die St. Galler Kantonspolizei in einer Mitteilung schreibt.

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Nach 21 Uhr ging nichts mehr: Der Schwertransporter auf dem Bahnhübergang in Staad SG. (3. Juli 2017) Bild: Leserreporter

Nach 21 Uhr ging nichts mehr: Der Schwertransporter auf dem Bahnhübergang in Staad SG. (3. Juli 2017) Bild: Leserreporter

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Der Schwertransporter blockiert sowohl die Strasse als auch die Schiene. (3. Juli 2017) Bild: Leserreporter

Der Schwertransporter blockiert sowohl die Strasse als auch die Schiene. (3. Juli 2017) Bild: Leserreporter

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Der Hinterteil des Transporters ist anscheinend von der Strasse abgekommen und in der Erde eingesunken. (3. Juli 2017) Bild: Leserreporter

Der Hinterteil des Transporters ist anscheinend von der Strasse abgekommen und in der Erde eingesunken. (3. Juli 2017) Bild: Leserreporter

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Mit einem Kranwagen konnte der hintere Teil des Sattelzuges angehoben werden. Anschliessend wurde der Transporter zurück nach Altenrhein gefahren. Am Fahrzeug und am Bahnübergang sei kein Schaden entstanden, sagte Gian Andrea Rezzoli, Mediensprecher der Kantonspolizei St. Gallen, auf Anfrage der sda. Wie gross der Flurschaden ist, werde noch abgeklärt.

«Überlange Fahrzeuge brauchen eine spezielle Bewilligung und Begleitung, damit sie auf öffentlichen Strassen verkehren dürfen», erklärte Rezzoli. Wie der 43 Meter lange Sattelschlepper nun zum Zollübergang gelange, wisse er nicht. «Es wurden schon ganze Barrieren demontiert, um ein Fahrzeug über einen Bahnübergang zu befördern», sagte Rezzoli.

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