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Schwerverletzte nach Frontalcrash im Tunnel

Eine Streifkollision mit anschliessender Frontalkollision dreier Autos hat im Solistunnel im Kanton Graubünden drei Schwerverletzte gefordert. Nach dem Unfall war die Kantonsstrasse zweieinhalb Stunden gesperrt.

Laut der Kantonspolizei Graubünden war eine Autolenkerin von Thusis in Richtung Tiefencastel unterwegs. Auf dem geraden Teilstück in der Mitte des Solistunnels geriet sie auf die Gegenfahrbahn, wo es mit einem korrekt entgegenkommenden Auto zu einer heftigen Streifkollision kam.

Anschliessend kam es mit einem weiteren in Richtung Thusis fahrenden Auto zu einer Frontalkollision. Die Autofahrerin wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste von der mit rund 15 Mann ausgerückten Feuerwehr Thusis mit Brechwerkzeug aus dem Fahrzeug befreit werden.

Ihr Mitfahrer und der Lenker des zweiten entgegenkommenden Fahrzeuges erlitten ebenfalls schwere Verletzungen. Die Verletzten wurden mit dem Rega-Helikopter und mit zwei Ambulanzfahrzeugen aus Savognin und Thusis ins Kantonspital Chur transportiert. An allen drei Fahrzeugen entstand Totalschaden.

Die Kantonsstrasse war nach dem Unfall während zweieinhalb Stunden in beide Richtungen gesperrt. Der Verkehr wurde von Tiefencastel über die Lenzerheide umgeleitet. (sda)

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