Seoul  – Schwester von Machthaber Kim droht Südkorea mit Atomangriff
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Seoul Schwester von Machthaber Kim droht Südkorea mit Atomangriff

Der Ton zwischen Süd- und Nordkorea verschärft sich wieder. Die mächtige Schwester des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un, Kim Yo Jong, droht Südkorea militärisch.

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Die mächtige Schwester des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un, Kim Yo Jong, droht Südkorea militärisch.

Die mächtige Schwester des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un, Kim Yo Jong, droht Südkorea militärisch.

REUTERS
Nordkorea hat eigenen Angaben zufolge erfolgreich eine neuartige atomwaffenfähige Interkontinentalrakete (ICBM) getestet.

Nordkorea hat eigenen Angaben zufolge erfolgreich eine neuartige atomwaffenfähige Interkontinentalrakete (ICBM) getestet.

AFP
Machthaber Kim Jong Un habe selber die letzte Vorbereitungsphase für den Start einer ICBM des Typs «Hwasongpho-17» am Donnerstag angeleitet.

Machthaber Kim Jong Un habe selber die letzte Vorbereitungsphase für den Start einer ICBM des Typs «Hwasongpho-17» am Donnerstag angeleitet.

AFP

Darum gehts

Die einflussreiche Schwester des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un, Kim Yo Jong, hat dem Süden mit einem atomaren Angriff gedroht. Nordkorea wolle keinen Krieg, sagte Kim Yo Jong laut Berichten nordkoreanischer Staatsmedien vom Dienstag. Das Land werde jedoch nukleare Vergeltung üben, sollte der Süden angreifen. Das würde für das südkoreanische Militär praktisch die totale Zerstörung bedeuten, drohte sie.

Entwicklung von Atombomben und Raketen

In der Erklärung bezeichnete Kim Yo Jong die jüngsten Äusserungen des südkoreanischen Verteidigungsministers Suh Wook über mögliche Präventivschläge als «fantastischen Tagtraum» und «Hysterie eines Verrückten». Nordkorea hat wiederholt erklärt, es werde seine Atomwaffen präventiv einsetzen, wenn es von feindseligen Kräften bedroht werde. Gleichzeitig beschleunigte das Land die Entwicklung von Atombomben und Raketen. Die südkoreanische Regierung reagierte nicht umgehend auf die Äusserungen von Kim Yo Jong.

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(DPA/lea)

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