Lovebugs-Adi: «Schwierig, sich selbst treu zu bleiben»
Aktualisiert

Lovebugs-Adi«Schwierig, sich selbst treu zu bleiben»

Soeben haben die Lovebugs mit der Studioarbeit für ihr zehntes Album begonnen. Sänger Adrian Sieber verriet 20 Minuten erste Details.

von
Niklaus Riegg

Bei deinem Alleingang hast du musikalisch neue Wege beschritten. Wirkt sich das jetzt auf die Lovebugs aus?

Adrian Sieber: Schwierig zu sagen, wir stecken ja noch in der Vorproduktion. Aber den New-Wave-Einschlag, den man von Adrian Solo kennt, ist immer noch deutlich spürbar.

Aber die Platte wird schon nach der Band und nicht nach dir klingen?

Adrian Sieber: Klar! Während unserer Pause konnten wir alle neue Erfahrungen sammeln, die jetzt in die neuen Songs einfliessen. Wir haben musikalisch alle einen Schritt nach vorne gemacht.

Euch gibt es jetzt schon 15 Jahre, da entwickelt man sich weiter, trotzdem hat sich euer Sound nur wenig verändert.

Adrian Sieber: Ja, die grösste Schwierigkeit ist, sich immer weiterzuentwickeln und sich dabei trotzdem treu zu bleiben. Jeder von uns hat ja einen anderen musikalischen Background und auch andere Vorlieben. Doch nur wir fünf zusammen sind die Lovebugs – und wir klingen wie die Lovebugs.

War es für euch wichtig, nach der Pause auch externe Personen beizuziehen, um euren eigenen Sound wiederzufinden?

Adrian Sieber: Ja, mit Richard Rainey, der schon mit U2 und Mando Diao zusammengearbeitet hat, haben wir den perfekten Produzenten gefunden. Nach dem letzten, sehr stark produzierten Album, geht es uns dieses Mal eher darum, wieder zu reduzieren und so den Charakter der Lovebugs besser herauszuarbeiten.

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