31.03.2020 09:16

USNS Comfort

Schwimmendes Riesen-Spital entlastet New York

Die USNS Comfort der US Navy ist ein riesiges Spitalschiff, das in vielen Krisen im Einsatz war – auch nach 9/11 in New York. Jetzt ist das Superschiff wieder dort stationiert.

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Im Kampf gegen das Coronavirus hat ein Spitalschiff der US-Marine am Montag New York erreicht. Die 272 Meter lange USNS Comfort verfügt über 1000 Betten und 12 Operationssäle und soll New Yorker Kliniken entlasten.

Im Kampf gegen das Coronavirus hat ein Spitalschiff der US-Marine am Montag New York erreicht. Die 272 Meter lange USNS Comfort verfügt über 1000 Betten und 12 Operationssäle und soll New Yorker Kliniken entlasten.

AP/Seth Wenig
So sieht es im Innern des Spitalschiffs aus.

So sieht es im Innern des Spitalschiffs aus.

wikipedia/US Navy an
Das Spitalschiff war schon mehrmals in Krisensituationen im Einsatz, hier etwa im Jahr 2003 im Persischen Golf.

Das Spitalschiff war schon mehrmals in Krisensituationen im Einsatz, hier etwa im Jahr 2003 im Persischen Golf.

wikipedia/US Navy an

Wo es anlegt, herrscht Krise: Das Spitalschiff USNS Comfort der US-Marine wurde nach New York abkommandiert, wo es am Montag einlief. Das 272 Meter lange Schiff verfügt über 1000 Betten und 12 Operationssäle und soll New Yorker Kliniken entlasten.

Zwar werden auf der USNS Comfort keine Coronavirus-Patienten behandelt. Dafür können andere Patienten auf das Schiff verlegt werden, um den Spitälern mehr Kapazitäten für Coronavirus-Patienten zu verschaffen.

Spitäler in New York überlastet

Der Bundesstaat New York und die gleichnamige Grossstadt sind besonders schwer von der Pandemie betroffen. Die Spitäler in New York sind zunehmend überlastet. In dem Bundesstaat werden derzeit mehrere temporäre Spitäler eingerichtet, um mehr Kapazitäten zu schaffen.

Es ist ein Rennen gegen die Zeit: Der Höhepunkt der Pandemie wird in etwa zwei bis drei Wochen erwartet. Bereits vergangene Woche hatte das Spitalschiff USNS Mercy die kalifornische Grossstadt Los Angeles erreicht. Die USA sind inzwischen das Land mit den meisten bestätigten Coronavirus-Fällen weltweit. (sda)

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