Mit Mütze und Badehose: Schwimmer wagen sich in die 7 Grad kalte Aare
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Mit Mütze und BadehoseSchwimmer wagen sich in die 7 Grad kalte Aare

Sie bleiben der Aare treu, auch im Winter, wenn das Wasser kalt ist: Die Schwimmer vom Gfrörli-Club treffen sich zweimal in der Woche zum Aareschwumm.

von
cho

Die Gfrörli-Schwimmer schwärmen von der kalten Aare. (Video: Keystone-sda)

Dienstags und freitags kurz vor Mittag steigt der Gfrörli-Club beim Altenbergsteg in Bern in den Fluss. Weiter flussaufwärts steigen sie dann in die Aare. Sie tun das ruhig, ohne zu kreischen und zu klagen, als wäre der Fluss 25 Grad warm und nicht 6,9 Grad kalt.

Doch die Kälte nimmt auch wahr, wer regelmässig schwimmen geht. Es sei nichts Schönes, sagt Markus Wild. Doch nach gut 30 Sekunden beginne der Körper zu arbeiten und dann gebe es einen «Kick». «Es ist wie sterben und wieder leben», fügt Till Nauck hinzu. Anushka Leykum nennt das Winterschwimmen im Interview mit Keystone-SDA (siehe Video oben) eine Sucht. Ihr werde heiss im kalten Wasser und sie fühle sich wie ein Drache.

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