Cruise und Holmes: Scientology war schuld an der Trennung
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Cruise und HolmesScientology war schuld an der Trennung

Tom Cruise gibt endlich zu, was eigentlich längst offensichtlich war: Katie Holmes hat sich von ihm getrennt, weil sie Tochter Suri vor der Sekte bewahren wollte.

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Tom Cruise gilt nicht gerade als extrovertiert, vor allem wenn es um familiäre Angelegenheiten geht. Nun verklagt der Schauspieler die Magazine «Life & Style» und «In Touch» – sie hatten ihm vorgeworfen, ein schlechter Vater zu sein.

Nun veröffentlicht Radaronline.com das Protokoll eines Gesprächs von Cruise und seiner Anwältin Elizabeth McNamara. Hier äussert sich der 51-Jährige zur Trennung und der Beziehung zu seiner Tochter.

«Das finde ich ziemlich beleidigend»

Das Gespräch zeigt einen zornigen, aber gleichzeitig unsicheren Tom Cruise. Auf die Frage, ob Scientology der Grund für die Trennung war, antwortet Cruise: «Hat sie das gesagt?», und meint damit Ex-Frau Katie Holmes. «Das war eine der Erklärungen, ja.» Trotzdem: Als die Anwältin nachfragt, ob die 6-jährige Suri vor der Sekte beschützt werden müsste, blockiert er sofort: «Diese Frage finde ich ziemlich beleidigend. Meine Tochter muss nicht vor meiner Religion beschützt werden.»

Laut Cruise sind Ex-Frau Katie Holmes und die kleine Suri nach der Trennung sofort bei Scientology ausgestiegen. Dies ist insofern überraschend, als dass ein Austritt dazu führt, dass die Ex-Mitglieder zu «unterdrückerischen Personen» erklärt werden. Scientologen brechen in der Regel alle freundschaftlichen Kontakte mit ihnen ab. Im Gespräch stellt sich nun heraus, dass Cruise seit Sommer 2012 gerade einmal zehn Tage mit Suri verbracht hat. Kurz nach der Trennung habe er sie über drei Monate lang gar nicht gesehen.

«Ich bin gut im Telefonieren»

Um trotzdem etwas Kontakt zu haben, will Tom Cruise regelmässig mit seiner Kleinen telefoniert haben. «Ich bin darin wirklich gut geworden. Ich erzähle ihr wundervolle Geschichten, die sie mag», sagt er. Als die Anwältin allerdings nachhakt und fragt, ob das den persönlichen Kontakt ersetzen könne, gibt er nur ein simples «Nein» zu Protokoll.

Im Gespräch wollte McNamara herausfinden, ob der Vorwurf, Cruise sei ein schlechter Vater, nun gerechtfertigt ist. Deshalb geht die Anwältin auch noch weiter in die Tiefe. Sie fragt den Schauspieler, wie es möglich sei, dass er regelmässig sein Filmset verlässt, um Scientology-Treffen beizuwohnen, aber trotzdem keine Zeit finde, die eigene Tochter zu besuchen. «Das ist schlichtweg nicht wahr», hält Tom dagegen. «Das ist etwas völlig anderes.»

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