National League: SCL nach Torflaute im Penalty-Glück
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National LeagueSCL nach Torflaute im Penalty-Glück

Nach sechs Niederlagen in Folge kommen die Tigers wieder zu einem Sieg. Der SCL gewinnt in Lausanne nach 65 torlosen Minuten im Penaltykrimi.

von
fal
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65 Minuten ohne Goal: Lausanne und die Tiger ermitteln den Sieger im Shootout. (11. Januar 2018)

65 Minuten ohne Goal: Lausanne und die Tiger ermitteln den Sieger im Shootout. (11. Januar 2018)

Keystone/Laurent Gilliéron
Sowohl Lausannes Goalie Sandro Zurkirchen als auch sein Gegenüber Damiano Ciaccio lassen keinen Gegentreffer zu. Das ist bemerkenswert.

Sowohl Lausannes Goalie Sandro Zurkirchen als auch sein Gegenüber Damiano Ciaccio lassen keinen Gegentreffer zu. Das ist bemerkenswert.

Keystone/Laurent Gilliéron
Lausannes Stürmer Etienne Froidevaux scheitert in bester Position am Gäste-Torhüter.

Lausannes Stürmer Etienne Froidevaux scheitert in bester Position am Gäste-Torhüter.

Keystone/Laurent Gilliéron

Ausgerechnet im Strichkampf auswärts gegen Lausanne haben die SCL Tigers ihre Niederlagen-Serie beendet. Er werde sich ein paar Spieler zur Brust nehmen müssen, hatte der Langnauer Trainer Heinz Ehlers (ex-Lausanne) am Sonntag nach dem 1:5 gegen Bern angekündigt. Die Schelte hat gewirkt – auch wenn Langnau in den 60 Minuten keinen Treffer zustande brachte und erst im Penaltyschiessen überzeugte. Thomas Nüssli und Benjamin Neukom sicherten den Langnauern mit ihren erfolgreichen Versuchen den Zusatzpunkt. Bei Lausanne traf keiner.

Dank den zwei Zählern rückten die zehntklassierten SCL Tigers in der Tabelle bis auf einen Punkt zu den ebenfalls noch unter dem Strich klassierten Waadtländern auf. Der Rückstand des Duos auf den rettenden 8. Rang (Fribourg-Gottéron) beträgt nun vier, respektive fünf Punkte. Fribourg hat allerdings noch eine, respektive zwei Partien weniger ausgetragen als Lausanne und die SCL Tigers.

Spannung grösser als das Niveau

Die Partie im Lausanner Provisorium lebte allein von der Spannung. Aufgrund der Wichtigkeit der Begegnung schien keine der Mannschaften zu viel riskieren zu wollen. Stattdessen war die ausgeglichene Partie geprägt von Fehlern und unpräzisen Aktionen. Die besten Chance, die Partie in der regulären Spielzeit zu beenden, besass Joël Genazzi. Sein Schuss in der 55. Minute auf das leere Tor – Langnaus Goalie Damiano Ciaccio hatte den Puck hinter dem Tor verloren – ging über das Tor.

Auch die in der Skorerliste der Liga auf die Plätze 1 und 2 aufgerückten Lausanner Dustin Jeffrey und Nicklas Danielsson blieben für einmal blass. Und so stand zum ersten Mal in dieser Saison eine Partie nach 65 Minuten noch 0:0.

Lausanne - SCL Tigers 0:1 (0:0, 0:0, 0:0, 0:0) n.P. 5896 Zuschauer. - SR Koch/Massy, Abegglen/Gnemmi. - Penaltyschiessen: Elo -, Danielsson -; Thuresson -, Jeffrey -; Gagnon -, Junland -; Nüssli 0:1, Vermin -; Neukom 0:2. - Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Lausanne, 3mal 2 Minuten gegen die SCL Tigers. - PostFinance-Topskorer: Jeffrey; Elo. Lausanne: Zurkirchen; Junland, Borlat; Genazzi, Frick; Nodari, Fischer; Gobbi; In-Albon, Jeffrey, Danielsson; Antonietti, Vermin, Pesonen; Zangger, Froidevaux, Herren; Conz, Miéville, Kneubuehler; Roberts. SCL Tigers: Ciaccio; Seydoux, Zryd; Randegger, Huguenin; Lardi, Erni; Thuresson, Gagnon, Dostoinow; Elo, Albrecht, Nüssli; Kuonen, Pascal Berger, Neukom; Himelfarb, Gustafsson, Nils Berger; Gerber. Bemerkungen: Lausanne ohne Schelling (gesperrt), Ryser, Trutmann, Walsky (alle verletzt) und Gernat (überzähliger Ausländer), SCL Tigers ohne Blaser (gesperrt), Erkinjuntti, Stettler und Peter (alle verletzt).

Rangliste: 1. Bern 37/82 (132:77). 2. Zug 37/67 (116:91). 3. Biel 38/65 (115:100). 4. Lugano 38/65 (123:103). 5. Davos 38/63 (105:112). 6. ZSC Lions 38/58 (115:102). 7. Genève-Servette 38/57 (99:108). 8. Fribourg-Gottéron 37/54 (94:108). 9. Lausanne 38/50 (111:123). 10. SCL Tigers 39/49 (97:112). 11. Ambri-Piotta 38/39 (96:126). 12. Kloten 38/32 (83:124). (fal/sda)

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