Seal: Die andere Seite des sanften Schmusesängers
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Seal: Die andere Seite des sanften Schmusesängers

Der britische Schmusesänger und Sympathie-Träger Seal veröffentlicht sein erstes Best-of-Album – und zeigt im Interview eine Seite, die man bei ihm nicht erwartet.

Seit seinem 1995er-Hit «Kiss from a Rose» haftet Seal das Prädikat sensibler Schmusesänger an. Und dass er sich so selbstlos dem unehelichen Kind seiner Freundin Heidi Klum (31) annimmt, macht ihn auch nicht gerade unsympathisch. Leni (sechs Monate) ist die Tochter von Formel-1-Manager Flavio Briatore (54). Trotzdem behandelt Seal das Baby des Topmodels, als wärs sein eigen Fleisch und Blut.

Während Seal also gern das Image des sanftmütigen Barden zelebriert, ist er als Interviewpartner das pure Gegenteil. Einsilbig, teilweise kaltschnäuzig pariert der 41-Jährige die berufsbedingte Neugier der Journalisten. Und wagt man es, eine private Frage zu stellen, platzt ihm der Kragen und er droht, das Gepräch sofort abzubrechen.

Die ungeliebten Interviews muss der Brite momentan auf sich nehmen, weil er sein erstes Best-of-Album promoten will. «Best 1991– 2004» vereint von «Crazy» bis zu «Love's Divine» die grössten Hits aus Seals Karriere, in der er über 15 Millionen Platten verkauft hat. Auf die nicht privaten Fragen, ob Seal demnächst auf Tour geht und wann mit neuem Lied-Material gerechnet werden darf, war ihm leider nur ein grimmiges «weiss nicht» zu entlocken.

Simone Matthieu

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