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Mount RainierSechs Bergsteiger stürzen in den Tod

Am Mount Rainier im Nordwesten der USA sind sechs Bergsteiger vermutlich Hunderte Meter in die Tiefe gestürzt und ums Leben gekomme. Ihre Kletterausrüstung wurde auf knapp 3000 Metern entdeckt.

Das Massiv des Mount Rainier im US-Bundesstaat Washington.

Das Massiv des Mount Rainier im US-Bundesstaat Washington.

Wie die «Los Angeles Times» schreibt, sind am Mount Rainier sechs Bergsteiger Hunderte Meter in die Tiefe gestürzt. Sie gelten als vermisst, dürften einem Bericht des Direktors des Expeditionsunternehmens Alpine Ascents International, Gary Harrington, zufolge bei dem Unglück wahrscheinlich ums Leben gekommen sein.

Demnach weisen alle Anzeichen darauf, dass die seit Freitag vermisste Gruppe von einer Lawine erfasst und mitgerissen wurde. Die Familien der Vermissten seien auf dem Weg nach Seattle, sagte Harrington der Zeitung.

Ausrüstung entdeckt

Helikopter hatten am Samstag Camping- und Kletter-Ausrüstung der sechs Bergsteiger verteilt auf einer Höhe von 2875 Metern entdeckt. Die Verwaltung des Mount-Rainier-Nationalparks geht eigenen Angaben nach davon aus, dass die Gruppe von ihrem letzten Standort in 3900 Meter Höhe abstürzte.

Das gewaltige Massiv 87 Kilometer südöstlich von Seattle ist der fünftgrösste Berg der USA, Alaska und Hawaii nicht mitgerechnet. In den vergangenen 117 Jahren starben dort 89 Bergsteiger.

(sda)

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