Sechs Jäger gestorben
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Sechs Jäger gestorben

Die Hochjagd in der Schweiz führt nicht nur beim Wildbestand zu Verlusten. Dieses Jahr sind innerhalb eines Monats auch sechs Jäger bei der Jagd ums Leben gekommen.

Fünf der sechs Toten sind bei Stürzen im steilen Gelände und bei feuchter Witterung ums Leben gekommen, wie der «SonntagsBlick» berichtet. Dazu kam ein tragischer Unfall bei dem ein Bündner Jäger an seinem Gewehr hantierte und einen Zürcher Gastjäger in den Rücken traf, als sich ein Schuss löste.

Vergangenen Dienstag ist ein weiterer Jäger von einem Schuss getroffen worden, der sich aus der Waffe eines Kollegen gelöst hatte. Er überlebte schwer verletzt.

Die Zahl der Jagdunfälle mit gravierenden bis tödlichen Verletzungen ist dieses Jahr so hoch wie nie. 2005 gab es keinen Toten, 2004 vier und in den Jahren 2001 bis 2003 je einen Toten pro Jahr.

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