Wahlen in Bern: Sechs Kandidaten für zwei Regierungsratssitze

Aktualisiert

Wahlen in BernSechs Kandidaten für zwei Regierungsratssitze

Sechs Männer für zwei Sitze: Am Montag hat die Berner Staatskanzlei die Kandidaten für die Regierungsrats-Ersatzwahlen im Februar bekannt gegeben.

von
nc

Christoph Ammann (SP), Roberto Bernasconi (SP), Patrick Gsteiger (EVP), Lars Guggisberg (SVP), Pierre Alain Schnegg (SVP) und Bruno Moser (parteilos) – so lauten die Namen der sechs Männer, die am 28. Februar ins Rennen um die beiden freiwerdenden Regierungsratssitze steigen. Eines der beiden Mandate ist der gesetzlich garantierte Sitz für den Berner Jura. Für diesen Sitz sind nur französischsprachige Stimmberechtigte des Verwaltungskreises Berner Jura wählbar, also nur Gsteiger, Schnegg und Bernasconi. Gewählt wird dann für die laufende Amtsdauer bis am 31. Mai 2018.

Das gab die bernische Staatskanzlei am Montag nach Ablauf der Anmeldefrist bekannt. Die Kandidaturen von Ammann, Bernasconi, Gsteiger, Guggisberg und Schnegg sind seit längerem bekannt.

Moser tritt wieder an

Neu ist, dass auch der Bieler Bruno Moser wieder mitmacht. Der Polit-Exot trat schon mehrmals zu kantonalen Wahlen an; zuletzt erzwang er im vergangenen November einen zweiten Wahlgang bei den bernischen Ständeratswahlen und sorgte damit für rote Köpfe.

Bei der Regierungsrats-Ersatzwahl vom 28. Februar wird die Nachfolge der zurücktretenden Sozialdemokraten Andreas Rickenbacher und Philippe Perrenoud geregelt. Die bürgerlichen Parteien wollen die 2006 verlorene Mehrheit in der Kantonsregierung zurückerobern; dafür muss die SVP mindestens einen der zwei vakanten Sitze erobern.

Stille Wahl

Die Staatskanzlei gab am Montag auch bekannt, dass es in den Verwaltungskreisen Emmental und Seeland für die Nachfolge der zurücktretendenden Regierungsstatthalter zu einer stillen Wahl kommt. In beiden Wahlkreisen liegt nur je ein Wahlvorschlag vor. Es sind im Emmental Claudia Rindlisbacher und im Seeland Franziska Steck.

(nc/sda)

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