Nahtstellenkonferenz: Sechs Projekte für den Übertritt
Aktualisiert

NahtstellenkonferenzSechs Projekte für den Übertritt

Damit die Schnittstelle zwischen obligatorischer Schulzeit und Übertritt in die Berufswelt möglichst reibungslos funktioniert, sind im Kanton Zug sechs Projekte aufgegleist worden. Diese Massnahmen resultierten aus der Zuger Nahtstellenkonferenz 2008.

So wird etwa der Standortbestimmungstest «Stellwerk» bis Sommer 2010 in fünf Gemeinden des Kantons, bis Sommer 2011 dann in allen Zuger Gemeinden flächendeckend eingeführt. Stellwerk zeigt Jugendlichen im achten Schuljahr ihre schulischen Schwächen und Stärken auf.

Bis Februar 2010 liegen zudem konkrete Vorschläge eines optimierten Zeugnisses vor, welches den Anliegen von Jugendlichen, Lehrerschaft und Lehrfirmen gleichermassen Rechnung tragen soll.

Auch bezüglich Berufswahl stehen Verbesserungen an, wie es in der Mitteilung der Direktion für Bildung und Kultur vom Mittwoch weiter heisst. Neu eingeführt wurde etwa ein Berufswahlordner.

Für Lehrfirmen hat eine Arbeitsgruppe ein Absageformular kreiert, auf dem die Firmen die Gründe der Absage ankreuzen können. Im nächsten Sommer soll zudem ein Webtool «Nahtstelle Zug» aufgeschaltet werden, das den Dialog zwischen Wirtschaft und Schule stärken soll.

Erste Erfahrungen gesammelt wurde im Case Management. Jugendliche, deren Einstieg in die Berufswelt gefährdet ist, sollen individuell betreuut werden. Im Kanton Zug sind gemäss Auskunft der Volkswirtschaftsdirektion zwei bis drei Prozent der Jugendlichen betroffen. Noch nicht spruchreif ist die Optimierung der Schnittstelle zwischen Sekundarschule und Maturitätsschule.

(sda)

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