Sechseläuten im Zeichen des Steinbocks
Aktualisiert

Sechseläuten im Zeichen des Steinbocks

Zum ersten Mal in der Geschichte des Zürcher Sechseläutens ist der Kanton Graubünden Gastkanton des Zunftanlasses.

Der Besuch steht unter dem Motto «Graubünden heizt ein», als Sujet dient einmal mehr das Wappentier.

Seit 1991 lädt das Zentralkomitee der Zünfte Zürichs (ZZZ) alljährlich einen Kanton zum wichtigsten traditionellen Festanlass der Stadt. Wie Vertreter der Dachorganisation Graubünden Ferien am Dienstag in Chur erklärten, werden die Bündner während vier Tagen im April auf dem Lindenhof, am Kinderumzug und am Umzug der Zünfte für Ferienstimmung sorgen.

Das Sujet, mit dem Graubünden in Zürich bereits vor dem Besuch auf Plakaten präsent sein wird, zeigt statt berittener Pferde springende Steinböcke, die den Böögg umrunden. Mit diesem Auftritt werde die Kommunikationslinie fortgesetzt, die im vergangenen Jahr an der Veranstaltung im Hauptbahnhof aus Anlass der 200-Jahr-Feier des Kantons aufgenommen worden sei, hiess es.

Bündner Pin

Der Lindenhof in der Altstadt verwandelt sich in den Tagen um das Sechseläuten zum «Zunfthaus zum Steinbock». Im Freien und in zwei Zelten wird das gezeigt, was unter dem neuen Label des Steinbocks an Einheimischem angeboten wird. Kulinarische Spezialitäten und ein Musikprogramm runden den Auftritt ab.

Eine Reise durch Jahreszeiten, Kulturen, Brauchtum und Tourismus versprechen die Auftritte an den beiden Umzügen am Sonntag und am Montag. Traditionelle Bündner Bräuche wie der Chalandamarz schlagen die Brücke zum Zürcher Brauch des Wintervertreibens.

Auch der Sechseläuten-Pin wird von den Bündner Gästen gestaltet. Die Kosten der Auftritte summieren sich auf knapp 500 000 Franken.

(sda)

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