Sechseläutenböögg am 1. Mai aufgetaucht
Aktualisiert

Sechseläutenböögg am 1. Mai aufgetaucht

Der entführte Sechseläutenböögg ist am 1. Mai-Fest des Revolutionären Aufbaus in Zürich aufgetaucht.

Der Watte-Schneemann wurde am Montagmittag auf dem Zürcher Kanzleiareal, unweit der offiziellen 1. Mai-Demonstration auf dem Helvetiaplatz, aufgestellt. Linksaktivisten liessen einige harmlose Knallkörper ab und verbreiteten via Megafon die Parole «Der Böögg ist einer von uns. Wir behalten ihn.» Die bekannte Linksaktivisten Andrea Stauffacher erklärte am Rande der Aktion, der Böögg symbolisiere den Reichtum. Das Sechseläuten sei mehr als nur eine Bonzenfastnacht. Es sei eine Versammlung der Leute, die tatsächlich die Macht in der Schweiz hätten. Die Entführung des Bööggs sei deshalb eine wichtige Aktion gewesen, die eine «unglaubliche Wirkung» auf die Teilnehmer des Sechseläutens gehabt habe. «Das tat gut», sagte Stauffacher. Weiterhin unbekannt ist der Verbleib der Sprengsätze, mit denen der am 19. April entführte Böögg versetzt gewesen war. Auch die Hintergründe der Entführung sind weiterhin im Dunkeln. (dapd)

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